LBS Baden-Württemberg baut auf Informatica
Um interne und externe Daten aus verschiedenen Quellsystemen automatisch in der unternehmenseigenen Data Warehouse-Lösung zusammenzuführen, setzt die LBS Baden-Württemberg seit über fünf Jahren auf Informatica-Werkzeuge und seit Anfang 2005 auf die Datenintegrationsplattform Informatica PowerCenter.
Herausforderung Als Spezialkreditinstitut für Immobilien finanzierungen benötigt die LBS Baden Württemberg wie jede andere Geschäftsbank - auch bedingt durch gesetzliche Änderungen und eine Reihe neuer aufsichtsrechtlicher Vorschriften - zunehmend umfangreichere und genauere Daten für eine umfassende Steuerung des gesamten Spar- und Finanzierungsgeschäfts. Anfang 2001 wurde dazu ein unternehmenseigenes Data Warehouse eingeführt.
Benefits Die LBS Baden-Württemberg setzt Informatica PowerCenter als Datenintegrationsplattform ein, um interne und externe Daten (etwa Marktforschungsergebnisse) aus verschie denen Quellsystemen automatisch in der unternehmenseigenen Data Warehouse Lösung zusammenzuführen. Diese Daten bilden die Basis für eine anschließende, zielorientierte Analyse in unterschiedlichen Themenbereichen.
Die LBS Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart und Karlsruhe ist seit über 75 Jahren der kompetente und umweltbewusste Partner rund ums Bauen, Modernisieren, Wohnen und Finanzieren. Für den Marktführer in Baden-Württemberg ist es oberstes Ziel, möglichst vielen Mieterhaushalten zu ihren eigenen vier Wänden zu verhelfen und Haus und Wohnungseigentümer dabei zu unterstützen, den Wert ihrer Immobilie zu erhalten und zu steigern. Derzeit sorgen 978 Angestellte im Innendienst und 507 selbstständige Handelsvertreter im Außendienst für eine umfassende Betreuung der Kunden. Von den Kunden wird dies sehr positiv aufgenommen, die Geschäftsbeziehungen dauern in der Regel viele Jahre bis Jahrzehnte. Auch aus diesem Grund sind verlässliche Daten für alle am Kundenkontakt Beteiligten von großer Bedeutung.
Als Spezialkreditinstitut für Immobilienfinanzierungen benötigt die LBS Baden-Württemberg wie jede andere Geschäftsbank zunehmend umfangreichere und genauere Daten für eine umfassende Steuerung des gesamten Spar- und Finanzierungsgeschäfts. Seit Anfang 2005 setzt die LBS Baden-Württemberg vor diesem Hintergrund Informatica PowerCenter als Daten integrationsplattform ein, um interne und externe Daten aus verschiedenen Quellsystemen automatisch in ihrer unternehmenseigenen Data Warehouse-Lösung zusammenzuführen. PowerCenter unterstützt dabei die weitgehend maschinell gesteuerte Befüllung des Data Warehouse, hilft, Fehlersituationen frühzeitig zu erkennen und erlaubt es so, frühzeitig entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung der Datenqualität einzuleiten.
Data Warehouse als Basis der Unternehmenssteuerung
Nach zweijähriger Entwicklungsphase ging im Januar 2001 bei der LBS Baden-Württemberg mit der Inbetriebnahme eines neuen, zentralen Buchungssystems auch die erste Version eines Data Warehouse in den produktiven Betrieb - bereits damals unter Nutzung von Informatica Werkzeugen. Seither befindet sich die Anwendung in einer für Data Warehouse-Implementierungen typischen, stetigen Weiterentwicklung. Der Auf- und Ausbau erstreckt sich über einen Zeitraum von nunmehr fast sechs Jahren und ist aufgrund vielfältiger neuer Anforderungen und betrieblicher Herausforderungen noch nicht abgeschlossen. Während in den ersten Jahren (etwa bis Mitte 2004) noch alle Arbeiten in einem Gesamtprojekt gebündelt waren, sind laufender Betrieb und die weitere Projektierung heute getrennt, greifen jedoch eng ineinander.
Mittlerweile stellt das Data Warehouse der LBS Baden-Württemberg einen elementaren Baustein zur Bereitstellung laufend benötigter konsistenter und redundanzfreier Steuerungs-informationen dar. Es versorgt täglich und monatlich wesentliche Teile des internen Berichtswesens. In die weiteren Planungen zum Ausbau der bestehenden Business-Intelligence-Konzeption ist es laufend eingebunden und wird entsprechend den Ergebnissen aus den Diskussionen der Anforderungen erweitert. Hinzu kommt, dass bestimmte Anforderungen an Steuerungs- und Analysedaten aus dem betrieblichen Alltag derart individuell sind, dass sie durch keine Standardlösung abge-deckt werden können. Hierdurch möglicherweise entstehende fachliche Lücken wurden auf dem Weg der Eigenentwicklung durch die individuelle Data-Warehouse-Lösung der LBS Baden-Württemberg geschlossen, die im Zusammen-spiel mit PowerCenter auch individuelle Berichte und Analysen ermöglicht.
PowerCenter als unternehmens-weite Datendrehscheibe
In einem unternehmensweiten Data Warehouse-Ansatz nimmt der Aspekt der Datenintegration eine Schlüsselrolle ein. Damit aus unzähligen Daten verwertbare Informationen werden, müssen diese im Rahmen eines ETL-Prozesses automatisch aus allen relevanten Quellen extrahiert (Extract), in ein einheitliches Format überführt (Transform) und schließlich an einer zentralen Stelle abgelegt werden (Load). Die LBS Baden-Württemberg entschied sich Anfang 2005 dafür, die seit dem Jahr 2001 bewährte ETL-Lösung Informatica PowerMart durch den Nachfolger PowerCenter abzulösen, da diese über eine erweiterte Funktionalität verfügt. Derzeit ist in Stuttgart die Version 7.1.3 der marktführenden Datenintegrationsplattform im Einsatz. "Wir wollten durch den Umstieg von den Vorteilen der neuen Version profitieren", so Jürgen Brunner. "Der Wechsel selbst nahm trotz der Komplexität der Umstellung nur wenige Tage in Anspruch und verlief für die Anwender bis auf eine kurze Zeit der Nichtverfügbarkeit vollständig unbemerkt." Heute nimmt PowerCenter im Rahmen der ETL-Prozesse eine Schlüsselposition ein. Drei Entwicklerarbeitsplätze in der Abteilung Organisation und Informationssysteme wurden mit PowerCenter ausgestattet und dienen als zentrale Stelle für die technische Bereitstellung einer unternehmensweiten Datenbasis.
Informationssystem steuert alle Vertriebskanäle
PowerCenter ermöglicht der LBS Baden-Württemberg heute die tägliche Integration großer Datenmengen, sowohl aus internen Quellen, als auch aus externen, dabei handelt es sich in erster Linie um Marktforschungs-daten. Um diese Daten zielgruppenorientiert - teilweise auch grafisch - präsentieren zu können, werden sie in derzeit 13 Data Marts mit insgesamt etwa 85 GB Daten transformiert. Diese Data Marts gliedern die Daten nach verschiedenen Sichten - etwa auf das Neugeschäft, auf wichtige Vertragsänderungen, den Kontenbestand oder auf Informationen zur Kundenzufriedenheit - und bilden so die Basis für eine anschließende, zielorientierte Analyse in unterschiedlichen Themenbereichen. Die tägliche und monatliche Speicherung und vollautomatische Aktualisierung der Daten erfolgt in einer IBM DB/2-Datenbank unter der Steuerung des Tivoli Workstation Scheduler, ebenfalls von IBM. Zugriffe auf die Data Marts im Rahmen von Adhoc-Analysen und Standard-berichten erfolgen über BusinessObjects, die extrahierten Daten werden zudem in dezentralen Systemen wie Microsoft Access und arcplan dynasight weiterverarbeitet.Eine besondere Rolle im Informationskonzept der LBS Baden-Württemberg nimmt ein umfassendes Vertriebsinformationssystem ein, das eine quantitative und qualitative Steuerung aller Vertriebskanäle ermöglicht. Über das System erhalten zum einen die Verbundpartner der LBS, in erster Linie Sparkassen und die Sparkassen-Versicherung in Baden-Württemberg, umfassende Informationen.
Die monatliche Bereitstellung dieser Informationen erfolgt über das Internet mit einer Portal-ähnlichen Lösung. Zum anderen steht den Regional- und Bezirksdirektoren im Außendienst eine dezentral auf Notebooks installierte Anwendung auf dynasight-Basis zur Verfügung. Mit diesem System können vor Ort und ohne Anbindung an das Firmennetz vertriebsrelevante Daten und Kennzahlen in Tabellenform und grafisch abgerufen werden.
Auf Marktführer setzen
Betrieb und Nutzung eines Data Warehouse beruhen in der Regel auf einer Vielzahl von Komponenten, die alle gemeinsam zum Erfolg der Gesamtlösung beitragen. Informatica PowerCenter erfüllt dabei alle Anforderungen, die von der LBS Baden-Württemberg im Rahmen des Auf- und Ausbaus des Data Warehouse an eine ETL-Software gestellt werden. Es bietet die notwendige Funktionalität, um Daten aus den eingesetzten Quellsystemen und Flat-File lesen und entsprechend den fachlichen Vorgaben in teilweise komplexen Transformationsprozessen verarbeiten zu können. Durch Ausnutzung der Funktionalität von PowerCenter und eine durchdachte Programmierung konnten beispielsweise die Laufzeiten im Rahmen der Befüllung des Data Warehouse gegenüber der im Jahr 2001 in Betrieb genommenen ersten Version deutlich verkürzt werden. Dies ermöglicht die Aufnahme zusätzlicher Daten, was sich wiederum auf Qualität und Quantität der Analysen günstig auswirkt und damit die Unterstützung bei Entscheidungen positiv beeinflusst. "Neben solchen Produkteigenschaften selbst spricht aber vor allem der hohe Marktanteil von Informatica im Bereich der ETL-Werkzeuge für den Einsatz von PowerCenter in der LBS Baden-Württemberg", kommentiert Jürgen Brunner. "Ein von unterschiedlichen Anwendern aus verschiedenen Branchen häufig gewähltes und über lange Zeit eingesetztes Werkzeug stellt Kontinuität in der funktionalen und technischen Weiterentwicklung und laufende Qualitätsverbesserung sicher."
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