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Das UBS Card Center wählt Informatica zur Datenintegration und zur Lösung von Schnittstellenfunktionen

Elektronischer Zahlungsverkehr bedeutet weit mehr als nur Verwaltung von Kreditkarten 

"In Anbetracht unserer System- und Applikationsumgebung ist PowerCenter für uns ein sehr leistungsstarkes Produkt - auch in Bezug auf die Schnittstellen zu SAP. Zudem hat Informatica die Reputation, Produkte mit überzeugenden Funktionalitäten und guter Skalierbarkeit auf den Markt zu bringen."

– René Frey, DWH Engineering


Technische Daten

  • Betriebssysteme: IBM VSE Host und IBM OS390
  • Plattform: Unix AIX
  • Datenbank: Oracle 8i
  • Datenintegration: Informatica PowerCenter
  • Kartentransaktionen: Jährlich über 40 Mio. VISA Transaktionen
  • Einsatz: Rund 350.000 MasterCard Karten und 700.000 VISA Karten

Praktisch jedermann kennt heute die zahlreichen Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs über Kreditkarten. Was jedoch täglich an Informationen bereit gestellt werden muss, um den reibungslosen Ablauf aller Geschäftsprozesse zu gewährleisten, ist den Kreditkarten-Besitzern kaum eine Überlegung wert. Informatica PowerCenter übernimmt einerseits die zentrale Schnittstellenfunktion zwischen den beiden parallel betriebenen IBM-Systemen sowie die Anbindung von SAP und stellt andererseits die interne und externe Versorgung von Informationen zu den Kunden sicher. Damit legt Informatica PowerCenter gleichzeitig die Grundlage für unternehmensweite analytische Auswertungen innerhalb des UBS Card Centers.

Systemmigrationen stellen oftmals unerwartete Herausforderungen dar

Nachdem vor rund zwei Jahren das IBM Host-System VSE mit seiner hierarchischen Datenbankplattform
durch eine IBM OS390 Anlage und einer zeitgemäßen relationalen Datenbank mit IBM
DB2 abgelöst wurde, traten nicht voraussehbare Probleme im Bereich der Auswertungen und beim
Datentransfer zwischen UBS und den Geschäftskunden-Applikationen auf. Unmittelbar erkannten
die IT-Verantwortlichen, dass den technischen Unzulänglichkeiten nur über die Implementierung
einer gemeinsamen Schnittstellen-Lösung beizukommen war. Da auch künftig sowohl das bisherige
wie auch das neue IBM-System parallel im operativen Betrieb stehen sollten, war es offensichtlich,
dass zur Sicherstellung von konsolidierten Auswertungen ein ETL-Prozess dazwischen geschaltet
werden musste.

Strategische Produkte verkürzen das Evaluationsverfahren

"Da seit längerem im UBS-Konzern die Produkte von Informatica erfolgreich im Einsatz stehen, konnten wir unsere Evaluationen nach einer geeigneten Datenintegrationsplattform für ETLAnwendungen zeitlich stark verkürzen", so die erklärenden Ausführungen des Projektleiters und Senior IT-Project Managers, Beat Stalder.

"Dieses für uns verkürzte Verfahren kam uns sehr entgegen, indem wir nach einem Proof-of- Concept, wo alle unsere Anforderungen erfüllt wurden, rasch zur dringenden Einführung übergehen konnten." René Frey, DWH Engineering, ergänzt weiter: "In Anbetracht unserer Systemund Applikationsumgebung ist PowerCenter für uns ein sehr leistungsstarkes Produkt - auch in Bezug auf die Schnittstellen zu SAP. Zudem hat Informatica die Reputation, Produkte mit überzeugenden Funktionalitäten und guter Skalierbarkeit auf den Markt zu bringen."

Bereits vor der Betriebsaufnahme der relationalen Datenbanklösung richteten die IT-Verantwortlichen den Fokus auf das Einrichten einer Plattform zur Loslösung der operativen Systeme sowie auf die Erstellung unternehmensweiter analytischer Auswertungen über den Oracle Gateway mit PowerCenter von Informatica.

Beat Stalder dazu: "Noch in diesem Jahr werden wir die notwendigen Voraussetzungen dazu schaffen. In einer ersten Phase ist geplant, mit entsprechenden Data Marts und unserem bestehenden Reportingtool, Crystal Enterprise, unseren Kunden und Mitarbeitern erstmals analytische Auswertungen zur Verfügung zu stellen. Damit werden wir die Vorgaben gemäß unserem unternehmensweiten verbindlichen Informationsversorgungskonzept erfüllen. Darauf sind wir besonders stolz, denn wir können dank unseres neuen Kartenprozessors qualitativ gute Daten in das professionelle Umfeld unserer UBS-weiten DWH-Plattform liefern."

Letzteres wird maßgeblich beeinflusst durch den Einsatz der Informatica Produkte, die sowohl funktional als auch in Bezug auf Dokumentation, Unterhalt und Stabilität außergewöhnlich gute Eigenschaften für eine leistungsfähige Plattformlösung darstellen. Dem UBS Card Center DWH-Team ist es heute auch möglich, auf Anfragen oder Change Requests rasch zu reagieren, zuverlässige Daten zu liefern und bei Datenänderungen flexibel zu handeln.

"Aufgrund dieser Tatsache ließen sich auch die Skeptiker von der neuen Lösung überzeugen, so dass insgesamt die Kundenzufriedenheit massiv gesteigert werden konnte", präzisiert Beat Stalder in seiner Funktion als Projektleiter.

Weitere Infrastruktur-Ausbaupläne stehen an

Basierend auf der im Aufbau begriffenen Lösung wird das UBS Card Center unter anderem einen Data Mart für das Controlling und einen Security Mart aufbauen.

Entsprechend dem unternehmensweiten Informationsversorgungskonzept soll mit dem Controlling Mart die Möglichkeit geschaffen werden, eindeutige und qualitativ einwandfreie Kennzahlen beispielsweise für Reporting, Analyse oder das Aufzeigen von Einsparpotenzial zur Verfügung zu stellen.

Sowohl Beat Stalder als auch René Frey sind überzeugt, dass sich die Ausbaupläne basierend auf der zukunftsorientierten und erfolgreich in Betrieb genommenen Architektur innerhalb der vorgesehenen Frist realisieren lassen. Zudem kann gegebenenfalls stets auf qualifizierte Unterstützung durch das Team von Informatica zurückgegriffen werden, das schon in der Vergangenheit kompetent und flexibel reagiert hat, so dass rasch die richtigen Lösungen gefunden werden konnten.