Integrationskompetenzzentren
Verwaltung der Datenintegration im gesamten Unternehmen. In Echtzeit.
Was ist ein Integrationskompetenzzentrum? Ein Integrationskompetenzzentrum ist eine Infrastruktur aus Menschen, Technik, Richtlinien, optimalen Verfahrensweisen und Prozessen, die alle dem gemeinsamen Ziel dienen, Datenintegrationsprojekte, die von entscheidender Bedeutung sind, um betriebliche Zielsetzungen zu erreichen, schnell und kostengünstig bereitzustellen. Unternehmen haben herausgefunden, dass zwischen der Größe ihres ICC und der Fähigkeit des Unternehmens, schnell auf sich dynamisch verändernde Geschäftsmodelle, harte Konkurrenz und Kundenanforderungen reagieren zu können, eine direkte Verbindung besteht. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Das ICC ist die Infrastruktur für die Aufgabe, nicht nur zuverlässige Daten bereitzustellen, sondern dies auch in Echtzeit zu tun.
ICCs bieten den Unternehmen folgende Möglichkeiten:
- Optimierung knapper Ressourcen durch das Kombinieren von Datenintegrations- und Datenqualitätsfunktionen, Ressourcen und Prozessen zu einer einzigen Gruppe
- Verkürzung der Zeit bis zur Projektbereitstellung und Senkung der Entwicklungs- und Wartungskosten
- Verbesserung der Kapitalrendite durch Wiederverwendung von Quelldefinitionen, Anwendungsschnittstellen und kodifizierten Geschäftsrichtlinien
- Senkung der Duplizierung von Datenintegrations- und Datenqualitätsbemühungen
- Aufbauen auf früheren Erfolgen, statt bei jedem Projekt das Rad neu zu erfinden
- Senkung der Gesamtanschaffungskosten für Technologie durch das Nutzen technologischer Investitionen in mehreren Projekten
- Aufbau einer Plattform, die die richtigen Daten unternehmensweit verfügbar macht
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Gartner sagt voraus, dass im Jahr 2010 über 80 Prozent der sehr großen Unternehmen und 50 Prozent der großen Unternehmen ein Integrationskompetenzzentrum (ICC) haben werden (mit einem Wahrscheinlichkeitsfaktor von 0,7).
—„ICC and SOA Governance“ 3. Februar 2006 – Paulo Malinverno, Gartner Inc. | |
Was ist ein Echtzeit-Integrationskompetenzzentrum? Die betriebliche Erfordernis einer Datenintegration geht mittlerweile über die eines stapelgesteuerten Data Warehouse oder eines Data Mart, in denen „analytische“ Daten im Mittelpunkt stehen, weit hinaus. Immer mehr Unternehmen benötigen zuverlässige Echtzeitdaten, die betriebliche Initiativen wie z. B. die Verwaltung von Masterdaten (MDM), Datensynchronisierung und Datenreplikation sowie unternehmensweites Data Warehousing in Echtzeit unterstützen. Die am strategischsten ausgerichteten IT-Unternehmen haben auf diesen Bedarf mit einem Echtzeit-Integrationskompetenzzentrum reagiert.
Informatica 8.5 – Technologiegrundlage für das Echtzeit-ICC
Unternehmen, die Informatica 8.5 als Grundlage ihres ICC verwenden, können 100 % ihrer Datenintegrationsprojekte optimieren und dadurch wertvolle Ressourcen auf Initiativen konzentrieren, die das Wachstum und die Rentabilität des Betriebs fördern. Informatica 8.5 bietet Folgendes:
- Die für das Echtzeit-ICC erforderliche technologische Grundlage, die Ihnen ermöglicht, unternehmensweit auf zuverlässige Echtzeitdaten zuzugreifen und diese bereitzustellen.
- Die in jedem ICC erforderlichen Collaboration Tools, um funktionsübergreifende Teams über eine einzige Plattform aufeinander abzustimmen und dadurch die Reaktionsfähigkeit auf veränderte Geschäftserfordernisse zu verbessern.
- Eine sichere, auf Kooperation ausgerichtete und skalierbare Plattform, die den reibungslosen Zugriff auf erfolgsrelevante Informationen rund um die Uhr gewährleistet, wenn die ICC-Nutzung erweitert wird, um im gesamten Unternehmen mehr Projekte zu unterstützen.
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Optimale Verfahrensweisen Das Modell der optimalen Verfahrensweisen definiert Prozesse für Datenintegrationsinitiativen und empfiehlt geeignete Technologien, erlaubt aber keine gemeinsame Nutzung der Entwicklungsarbeiten zwischen einzelnen Projektteams. Dies führt zu einer höheren Gesamtkapitalrendite für jede Datenintegrationsinitiative.
Technologiestandards Das Modell der Technologiestandards standardisiert Entwicklungsprozesse auf einer einzelnen, zusammengeführten Technologieplattform und ermöglicht dadurch eine stärkere Wiederverwendung der Arbeit von Projekt zu Projekt. Obwohl weder Technologie noch Personen gemeinsam genutzt werden, führt diese Standardisierung zu einem Zusammenwirken separater Projektteams.
Gemeinsam genutzte Dienste Das Modell der gemeinsam genutzten Dienste definiert Prozesse, standardisiert Architektur und unterhält ein zentralisiertes Team für gemeinsam genutzte Arbeit, aber der größte Teil der Entwicklungsarbeit wird in den verteilten Geschäftsbereichen geleistet. Dieses gemischte Modell aus Zentralisierung und Dezentralisierung optimiert die Ressourcen.
Zentrale Dienste Zentralisierte Integrationsinitiativen können am effizientesten sein und beträchtliche Auswirkungen auf das Unternehmen haben. In diesem ICC-Modell werden Standards und Prozesse definiert, wird Technologie gemeinsam genutzt und ist bei Integrationsinitiativen ein zentralisiertes Team für die gesamte Entwicklungsarbeit zuständig.
Welches ICC-Modell ist für Ihr Unternehmen am besten geeignet?
Jedes Unternehmen muss seine eigenen Prinzipien und Kostenteilungsprobleme sowie die vorhandenen Prozesse und Personalverteilungen bewerten, um herauszufinden, welches ICC-Modell am besten geeignet ist. Der Entwicklungsaufwand und die Projektarbeitslast ist oft zu groß, um von einem einzelnen zentralisierten Team bewältigt werden zu können. Durch zunehmende Standardisierung und Zentralisierung von Datenintegrationsinitiativen können Unternehmen redundanten Aufwand eliminieren, Arbeiten in mehreren Projekten wiederverwenden, Kompetenzgruppen optimieren und Kosten senken.
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