Beziehen Sie Ihre Kollegen in der Unternehmensleitung proaktiv in die Planung einer Strategie für Cloud-Anwendungen mit ein, die auf Ihre Infrastruktur abgestimmt ist.
Die Verwaltung einer Cloud-Strategie gehört zu den Hauptaufgaben von IT-Anwendungsmanagern. Cloud-Anwendungen können mit oder ohne Ihre Einbeziehung in Betrieb genommen werden. Befolgen Sie diese fünf grundlegenden Schritte, um diesem Problem sicher vorzubeugen.
- Kennen Sie Ihr Umfeld. Machen Sie keinen Fehler: Das SaaS-Ökosystem ist größer, als Sie denken. Es wächst täglich und ist von einem grenzenlosen Pool von Anbietern bevölkert. Nur weil eine Firma eine vorzeigbare Website hat, heißt das aber noch lange nicht, dass sie auch eine brauchbare Lösung anbietet. Bevor Sie sich auf irgendein Cloud Computing-Abenteuer einlassen, orientieren Sie sich zunächst in dieser dynamischen Welt. Gehen Sie der Sache auf den Grund, und fragen Sie Anbieter: Können Sie finanzielle Stabilität nachweisen? Wie ist Ihre Erfolgsbilanz? Wie sehen die wahren Kosten aus? „Tatsachen von Fiktion zu trennen, kann eine Erfahrung sein, die einem wahrlich die Augen öffnet“, sagt Eric Johnson, VP von Global IT Applications bei Informatica.
- Stimmen Sie sich mit Ihren Kollegen in der Unternehmensleitung ab. Anbieter von Cloud-Anwendungen sind dafür bekannt, die IT-Abteilung zu umgehen und sich beim Verkauf direkt an die Unternehmensabteilungen zu wenden. Arbeiten Sie proaktiv zusammen, um die Unternehmensbudgets und die Anforderungen auf die Möglichkeiten der Infrastruktur abzustimmen. Auf diese Weise können Sie für jeden die funktionsfähigste und kostengünstigste Lösung empfehlen. Treffen Sie Ihre Kollegen aus der Unternehmensleitung regelmäßig, um deren Anforderungen zu verstehen und ein Berater zu werden, dem vertraut wird.
- Entwerfen Sie einen Datenintegrationsplan. Sie werden Ihre Unternehmensdaten in die neue Cloud-Anwendung migrieren und diese Anwendung mit Ihren standortbasierten Anwendungen synchronisieren müssen. Sie sollten im Voraus wissen, wie Sie die Daten synchronisieren möchten, was es kosten wird, wie lange es dauern wird und welche Anbieter und Lösungen optimal funktionieren werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass sich jeder an den Plan hält, sobald er in Gang gesetzt wurde.
- Bleiben Sie an den Anbietern dran. Während Sie Anbieter von Cloud-Anwendungen ins Boot holen, vergessen Sie nicht, dass Sie an entscheidenden Beziehungen schmieden. Bringen Sie Ihrer Gruppe bei, auf wesentliche Details zu Vertragsverlängerungsterminen, Preisgarantieklauseln und kommenden Produktversionen zu achten. Halten Sie auch die Beschaffungsabteilung und andere Geschäftseinheiten auf dem Laufenden, da unerwartete Änderungen für alle spürbar sind. „Sie werden von diesen Anbietern abhängig“, warnt Johnson. „Beobachten Sie sie, und arbeiten Sie mit ihnen zusammen, ansonsten könnten Sie plötzlichen Änderungen der Produktausrichtung oder nie bemerkten steigenden Kosten gegenüberstehen.“
- Verwalten Sie Ihre Anwendungen wie ein Portfolio. Ihr Unternehmen hat Sie gebeten, in seinem Sinne und auf der Grundlage spezifischer Anforderungen Geld in Anwendungen zu investieren. „Es ist Ihre Aufgabe, auf dieses Geld aufzupassen, kluge Investitionsentscheidungen zu treffen und dafür zu sorgen, dass das Unternehmen positive Ergebnisse sieht“, sagt Johnson. Wie bei jedem Finanzportfolio sollten Sie Ihre Investitionen in Anwendungen regelmäßig beurteilen, um herauszufinden, ob die Systeme von den Mitarbeitern genutzt werden, ob sie stabil sind und eine gute Leistungsfähigkeit aufweisen. Wenn Ihnen die Antworten nicht gefallen, erwägen Sie eine Neuausrichtung des Portfolios.
Die Einführung einer Cloud Computing-Strategie wirkt vielleicht wie eine überwältigende Aufgabe, die richtige Planung aber kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie: Cloud Integration for Hybrid IT: Balancing Business Self-Service and IT Control (Cloud-Integration für Hybrid-IT: Balanceakt zwischen Self-Service und IT-Kontrolle).
Beobachten Sie Ihre Cloud-Anbieter, und arbeiten Sie mit ihnen zusammen, ansonsten könnten Sie plötzlichen Änderungen der Produktausrichtung oder nie bemerkten steigenden Kosten gegenüberstehen. – Eric Johnson, VP von Global IT Applications bei Informatica. "