Besseres Betriebsergebnis durch Beseitigung der Fallstricke bei der Datenintegration

Julie Lockner and Roger Nolan

Lernen Sie, die Risiken zu vermeiden, die in Ihrem Anwendungsportfolio schlummern, Ihr Budget unnötig beanspruchen und Ihre Ressourcen verschwenden.

Von allen Systemen und Anwendungen, die Sie verwalten müssen, ist die Datenintegration wahrscheinlich die größte Anwendung. Nur wenige IT-Abteilungen sind sich bewusst, wie viele Datenintegrationssilos es in Wirklichkeit gibt. Dabei können sie die Effizienz ernsthaft behindern und so unnötige Kosten und Ressourcenbeanspruchung verursachen. Am besten machen Sie der Verschwendung den Garaus, wenn Sie Ihre Fehler erkennen. Und sie in Zukunft nicht wiederholen.

Neuer Blickwinkel

Die meisten IT-Abteilungen verwalten die Datenintegration in Form von einzelnen Projekten statt als gemeinsames System, das es eigentlich ist. Die Datenintegration findet für gewöhnlich über so viele unterschiedliche Schnittstellen und in unabhängig voneinander abgewickelten Projekten statt, dass nur wenige Anwendungsverantwortliche in der Lage sind, sich einen wirklichen Überblick zu verschaffen. Folglich gibt es immer mehr separate Integrationspunkte, die eine zunehmend größere Anzahl an Ressourcen binden.

Und diese Redundanz erhöht unweigerlich den Druck auf Ihre Anwendungsteams. Anstatt auf einen zentralisierten Datenintegrationsprozess zurückgreifen zu können, ist jedes Team gezwungen, sich durch eigene komplexe Verfahren zu kämpfen.

„Bevor man sich versieht, sind schon 80 Prozent des gesamten IT-Budgets für die Wartung draufgegangen“, so John Schmidt, Vice President von Global Integration Services bei Informatica. „Und dann hat niemand mehr Geld übrig, um in die strategische Entwicklung oder Innovationen zu investieren, was aber eigentlich die wichtigste Aufgabe ist.“

Der Wert im Fokus

Die Datenintegration ist eine der wichtigsten und komplexesten Anwendungen in Ihrem Portfolio. Sie werden nicht nur verborgene Redundanzen aufdecken, sondern auch neue Möglichkeiten für Einsparungen und Wertschöpfung erschließen. Sie werden in der Lage sein, großen und messbaren Nutzen aus der wiederverwendbaren Logik und Automatisierung zu ziehen, indem Sie Ihre Verfahren mithilfe starker Datenintegrationstools standardisieren.

Stellen Sie sich vor, Sie leiten das Anwendungsintegrationsteam eines größeren Finanzunternehmens. Nach sorgfältiger Analyse stellen Sie fest, dass das Unternehmen 30 separate Integrationssysteme betreibt, mit jährlichen Betriebsausgaben in Höhe von 70 Millionen US-Dollar. Viele dieser Systeme führen dieselben Aufgaben aus; einige haben gar keinen Nutzen.

Was wäre, wenn Sie diese 30 Systeme auf eines reduzieren und dann entsprechend Ihren Unternehmensanforderungen skalieren könnten? „Ich habe Ähnliches erlebt“, bezeugt Schmidt. „Sie könnten um die 50 Prozent Betriebskosten einsparen.“

Durch Beseitigung von Ineffizienzen und die Konzentration der Ressourcen auf ein einziges System sollten sich die Leistung und Geschwindigkeit der Anwendungen drastisch verbessern. „Mit anderen Worten“, sagt Schmidt, „Sie sparen nicht nur Geld, sondern erhalten auch ein besseres Datenintegrationssystem.“

Es stimmt zwar, dass die große Vielfalt an Datenintegrationsprojekten es schwierig macht, negative Auswirkungen zu erkennen, irgendwann wird sich der kumulative Effekt aber zeigen. „Es ist wie ein Tod auf Raten“, warnt Schmidt. „Stück für Stück werden Ihre begrenzten Ressourcen aufgebraucht. Und eines Tages werden sie weg sein.“

Haben Sie auch in Ihrem Unternehmen diese Art von Ineffizienz und Verschwendung beobachtet? Erwägen Sie, die Grundsätze eines Integration Competency Center anzuwenden, um Ihre Prozesse zu zentralisieren.

Um zu erfahren, wie Anwendungsverantwortliche laut John Schmidt mehr betrieblichen Wert schaffen können, lesen Sie seine Beiträge auf Perspectives, dem Blog von Informatica.

Julie Lockner und Roger Nolan

August 2013

Für Anwendungsexperten

Es ist wie ein Tod auf Raten. Stück für Stück werden Ihre begrenzten Ressourcen aufgebraucht. Und eines Tages werden sie weg sein.“ – John Schmidt, Vice President von Global Integration Services bei Informatica