Wer sich gegen den Wandel stemmt, verschwendet Zeit und Energie. Verschaffen Sie stattdessen Ihrer Funktion im Unternehmen mehr Gewicht, indem Sie sich mit grundlegenden betriebswirtschaftlichen Problemen beschäftigen.
Die Unternehmen verschwenden unnötig Zeit und Ressourcen, wenn sie unnütze oder gar die falschen Kämpfe führen. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, stellen Sie sich dem Fortschritt möglicherweise eher entgegen, anstatt Kräfte zu bündeln und unternehmensweit Standards für die Datenintegration zu institutionalisieren.
Ziel der Datenintegration ist der nahtlose Fluss von Daten aus verschiedenen Quellsystemen, darunter z. B. Systeme zum Management der Kundenbeziehungen (CRM) und Enterprise Resource Planning (ERP). Die Daten werden aus diesen Anwendungen extrahiert und in ein Format übertragen, das in Data Warehousing- und andere Speichersysteme geladen werden kann. Nach Integration der Daten lassen sich damit Geschäftsstrategien bestimmen und Wettbewerbsvorteile schaffen.
Führungskräfte wünschen bzw. brauchen an kritischen Punkten eines Geschäftsprozesses Zugriff auf Echtzeit-Daten. Dies kann die technologischen Ressourcen jedoch stark beanspruchen. Führen Sie automatisierte Lösungen und Self-Service ein. Die betrieblichen Anwender verfügen nun über Tools, um mit nur minimalen Eingriffen der IT eigene Abfragen und Schnittstellen zu entwerfen und auf Unternehmensdaten zuzugreifen.
Unterstützung einer Umgebung für die Zusammenarbeit
Diese Tools können die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und IT fördern. Durch Datenintegrationsstandards und ein automatisches Data Mapping lässt sich die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler reduzieren. Auch erfüllen die Daten die Governance- und Compliance-Anforderungen, sodass das Unternehmen eigenverantwortlich handeln kann. Und Sie sparen Zeit und können sich auf die Prozesse und den Lebenszyklus der Datenverwaltung konzentrieren.
Dieses Modell wird aber nur dann erfolgreich sein, wenn Sie die IT nicht mehr als wichtigsten Treiber für Unternehmenstechnologie, sondern als Konzept unternehmensgeführter technologischer Initiativen betrachten. Wie schwierig es auch sein mag – versetzen Sie sich in die Rolle eines Technologieberaters für das Unternehmen und akzeptieren Sie eine Umgebung, in der die Integrationsplattform als Unternehmenssystem und nicht als Technologietool definiert ist.
Fokus auf Integration
Aktivitäten im Bereich der Datenintegration wurden bislang eher nicht zentral verwaltet und gesteuert. Folglich stoßen die Unternehmen oft auf folgende Probleme:
- Höhere Bereitstellungskosten und langsame Reaktion auf Benutzeranforderungen aufgrund mangelnder Wiederverwendung
- Höhere Kosten für Support und Erweiterungen aufgrund der Komplexität alter Integrationspunkte, die in Silos erstellt wurden
- Höhere Risiken aufgrund mangelnder Transparenz der Data-Lineage
- Höhere Wahrscheinlichkeit inkonsistenter Geschäftsregeln, die die Datenumwandlung sowie Berechnungen und Datenqualitätskontrollen steuern
- Langsamere Anpassung an Veränderungen
Mangelt es in Ihrem Bereich an Kontrolle und werden Tools auf herkömmliche Weise verwaltet, haben Sie möglicherweise ein Problem. Im Unternehmen gewinnen Sie jedoch an Bedeutung, da Sie Governance und Standards für das gesamte Unternehmen definieren.
Statt sich dem Trend des Self-Service entgegenzustellen, nutzen Sie Ihre neuen Fähigkeiten zur Innovation. Konzentrieren Sie Ihre Energie und Ihren Einfluss auf die Entwicklung standardbasierter Schnittstellen und Modelle, um Ihr Unternehmen ohne Reibungsverluste voranzutreiben. Sie und Ihr Unternehmen führen denselben Kampf. Nur wenn Sie Ihre Kräfte bündeln, können Sie Veränderung bewirken.
Weitere Informationen zum Rollenwechsel in Ihrem Unternehmen finden Sie in The Great Rethink: Building a Highly Responsive & Evolving Enterprise Data Integration Architecture (Das große Umdenken: Aufbau einer äußerst reaktionsfähigen und sich weiter entwickelnden Architektur zur Integration von Unternehmensdaten).
Wie schwierig es auch sein mag – versetzen Sie sich in die Rolle eines Technologieberaters für das Unternehmen und akzeptieren Sie eine Umgebung, in der die Integrationsplattform als Unternehmenssystem und nicht als Technologietool definiert ist."