Wenn CRM, ERP und die Personalabrechnung nicht zu den größten Anwendungen in Ihrem Unternehmen gehören, welche dann? Die Antwort finden Sie hier.
Wenn eine Anwendung nach Umfang und Menge der verbrauchten Ressourcen gemessen wird, stehen sicherlich Datenmigrations- und Datenintegrationstools an erster Stelle. Besonders, da die Unternehmen versuchen, ihre verteilten Systeme intern und extern zu verbinden und immer größere Mengen an unterschiedlichen Arten von Daten zu integrieren.
Für Abteilungsleiter sind häufig die Anwendungen am wichtigsten, die ihre eigenen Geschäftsprozesse unterstützen. Vertriebs- und Marketingleiter dagegen würden CRM als unverzichtbar erachten. Wenn Sie eine ganzheitlichere Sicht auf Ihr Unternehmen haben, werden Sie vielleicht denken, dass ein so weitreichendes und komplexes System wie Enterprise Resource Planning (ERP) die wichtigste Anwendung bzw. die wichtigste Anwendungssuite sein muss. Denn sie umfasst viele Abteilungen und kritische Unternehmensanwendungen wie die Personalabrechnung und das Kundenbeziehungsmanagement.
Diese einzelnen Anwendungen produzieren zwar jede Sekunde eine riesige Menge an Daten, die Systeme aber, die diese Daten verwalten, sind noch größer. Jedoch sind die Systeme für Datenmigration und -integration nicht nur aufgrund des Datenvolumens, das sie verwalten, größer. Sie generieren auch den größten Wert, da sie verteilte Daten zusammenführen und miteinander in Beziehung setzen, um neue Einblicke zu liefern.
Unerschöpfliche Daten
Es gibt noch weitere Faktoren, die zum explosionsartigen Anstieg der Daten beitragen. Die Nutzung mobiler Geräte nimmt exponentiell zu, ebenso wie die Daten der mobilen Anwendungen, die als Antwort auf diese Nachfrage entwickelt werden. Plattformen für soziale Medien sind auch mitverantwortlich, denn deren Benutzer generieren alle 72 Stunden eine Milliarde Tweets und veröffentlichen auf Facebook mehr als 35 Prozent der Fotos weltweit.1
Diese sich schnell verbreitenden Einzellösungen stellen Verbindungen mit eigenen Datenspeichern, aber auch mit anderen her. Da isolierte Datenintegrationsprojekte zumeist die Regel sind, nimmt auch die Verschwendung durch redundante Daten und Vorgänge explosionsartig zu. Das Problem wird durch fehlende Verantwortlichkeiten für die Datenverschiebung und -integration noch weiter verstärkt.
Unsichtbare Kräfte
Nutzen Unternehmen, die all diese Daten effektiv verwalten, zwangsläufig die „größten Anwendungen“? Nicht unbedingt. Wenn Datenmigrations- und Datenintegrationstools richtig verwaltet werden, sollten sie transparent sein. Die betrieblichen Anwender interessiert zum Beispiel nur die Verfügbarkeit eindeutiger, konsistenter Daten im entsprechenden Prozesskontext, nicht aber, woher die Daten kommen.
Den Tools für die Datenmigration und -integration wird nur dann Aufmerksamkeit gewidmet, wenn sie ineffizient sind, die Budgets überstrapazieren, ohne wirklichen Nutzen zu bringen – oder wenn sie gar nicht vorhanden sind. Unternehmen, die keine zentralisierten Datenmigrations- und Datenintegrationstools nutzen, entgehen enorme Möglichkeiten. Durch die Implementierung eines zentralen Datenintegrationssystems könnten sie Geld sparen, Risiken minimieren, Änderungen schneller umsetzen und die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern. Und diese Vorteile schlagen sich direkt im betrieblichen Wert für die Kunden nieder.
Data Warehouses und Analysesysteme, die Daten schnell und kostengünstig verwalten, werden mit weiter steigendem Datenwachstum noch mehr betrieblichen Wert generieren. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Die Zukunft der Datenintegration. Hier werden die Datenintegrationsprozesse der Zukunft erörtert.
Artikelressourcen
- 1Rick Smolan und Jennifer Erwitt, The Human Face of Big Data (Das menschliche Gesicht von Big Data), November 2012.
Plattformen für soziale Medien sind mitverantwortlich für die explosionsartige Zunahme der Daten, denn deren Benutzer generieren alle 72 Stunden eine Milliarde Tweets und veröffentlichen auf Facebook mehr als 35 Prozent der Fotos weltweit.”