Wer ist schuld an der unnötigen Integrationskomplexität?
Ihre Chance, zum Integrationsheld zu werden

John Schimidt

Auch wenn für die unnötige Integrationskomplexität niemand wirklich die Schuld trägt, ist sie dennoch ein Problem für alle. Unternehmensarchitekten befinden sich in einer optimalen Position, um komplexe Punkt-zu-Punkt-Integrationen im Unternehmen abzuschaffen und eine strategisch sinnvolle Architektur zu implementieren.

Es hat sich fast durch Zufall so ergeben. Punkt für Punkt hat Ihr Unternehmen im Laufe der Jahre nacheinander Anwendungsverbindung nach erstellt – Personalabteilung zu ERP, CRM zu Data Warehouse usw. Projektverantwortliche haben taktische Zweckdienlichkeit erreicht, aber dafür ist die unnötige Integrationskomplexität so verwickelt und kompliziert geworden, dass die Unternehmensleistung dadurch beeinträchtigt und das IT-Budget mit exorbitanten Wartungskosten aufgebraucht wird. Siehe Abbildung 1.

Figure 1
Abbildung 1: Die hier abgebildete Integrationskomplexität ist in zahlreichen Unternehmen nichts Ungewöhnliches.

Unternehmensarchitekten wissen ganz genau, dass diese unnötige Komplexität alles andere als ideal ist, und sie erkennen ihre Folgen: die Unfähigkeit der IT, schnell auf Geschäftsanforderungen zu reagieren. In dem Maße, in dem die Komplexität wächst, steigt auch das Risiko, dass ein Bericht nicht rechtzeitig geliefert werden kann oder dass das Unternehmen grundlegende Metriken, wie die Top 10-Kunden, nicht akkurat erfassen kann.

Die Komplexität wird nur noch verschlimmert, wenn Ihr Unternehmen weiterhin auf individuell programmierte Integrationen besteht, die die Anforderungen eines einzelnen Projekts auf Kosten der Unternehmensleistung erfüllen. Unternehmensarchitekten befinden sich in einer optimalen Position, ein Umdenken bei den Integrationsverfahren und einen Übergang zu einer strategischeren Architektur anzutreiben.

Möchten Sie ein Integrationsheld sein?
Die unnötige Komplexität kann nicht über Nacht behoben werden. Es ist aber dennoch erforderlich, einen Leitplan für ein effektiveres Integrationsmodell zu entwickeln, mit dem Entwicklungs- und Wartungskosten reduziert und Geschäftsanforderungen besser bewältigt werden können.

Machen Sie eine Bestandsaufnahme der Punkt-zu-Punkt-Verwirrung. Ein Ansatz zur Lösung der Komplexität ist die Untersuchung der Dimensionen und Ausmaße durch Erfassung der Integrationspunkte. Eine komplette Bestandsaufnahme nimmt längere Zeit in Anspruch. Sie können zu Beginn jedoch ein Metadaten-Repository anstelle von Microsoft Word zum Dokumentieren des Informationsaustauschs für alle neuen Projekte verwenden.

Standardisieren Sie Entwicklungsverfahren. Sprechen Sie sich dafür aus, die individuelle Programmierung bei allen neuen Integrationsprojekten zugunsten eines standardisierten Prozesses aufzugeben. Mit der Unterstützung des CIOs und den richtigen Tools kann Ihr Unternehmen sicherstellen, dass die Komplexität nicht schlimmer wird. Wenn die Entwickler mit den neuen Tools vertraut sind, erkennen sie, dass die Wiederverwendung und gemeinsame Nutzung von Elementen sehr viel schneller ist.

Denken Sie immer an den Kunden.Integrationsverfahren müssen die Ziele der internen IT-Kunden und nicht die eigenen IT-Aktivitäten als Schwerpunkt haben. Beginnen Sie damit, den Erfolg zu messen, indem Sie den Prozentsatz der Ergebnisse verfolgen, die einen gesamten Projektlebenszyklus durchlaufen, ohne dass Nacharbeit nötig wird.

Integrieren Sie Qualität. Stellen Sie sicher, dass die Entwicklung schon beim ersten Mal korrekt ausgeführt wird. Die besten Verfahren entstehen durch wiederverwendbare, Workflow-gesteuerte Integrationen und erleichtern den Paradigmenwechsel von wenigen großen Produktionsfreigaben zu kleineren, häufigeren Freigaben, mit denen die Unternehmensflexibilität gesteigert wird.

Bei einem Unternehmen für Unterhaltungselektronik war der Anstoß für die Umwandlung der Integration die erschreckende Erkenntnis, dass die Entwicklungskosten für jeden Integrationspunkt 30.000 US$ betrugen. Bei 300 neuen Integrationen im Jahr betrugen die jährlichen Kosten 9 Millionen US$. Über mehrjährige Optimierung wurden die Entwicklungskosten auf 750.000 US$ reduziert und der Wartungsaufwand erheblich optimiert.

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John Schmidt

19. Juli 2013

Für Architekten

Die Komplexität wird nur noch verschlimmert, wenn Ihr Unternehmen weiterhin auf individuell programmierte Integrationen besteht, die die Anforderungen eines einzelnen Projekts auf Kosten der Unternehmensleistung erfüllen. ”