DaimlerChrysler
DaimlerChrysler Services geht wechselnde Geschäftsanforderungen und behördliche Auflagen erfolgreich mit Informatica Datenintegrationsplattform an
„Informatica-Lösungen haben uns einen vereinfachten Zugriff auf Informationen von unserem Managementsystem aus ermöglicht. Dadurch wird unser System verlässlicher, flexibler in der Anwendung und ist letztlich besser an unsere Anforderungen und die unserer Anwender angepasst.“
— Laurent Mopin, Manager für Informationssysteme DaimlerChrysler Services Frankreich
Informatica-Lösung
Vorteile
- Beseitigung umständlicher, manueller Datenerfassung
- Beschleunigter Zugriff auf komplette Kundendaten
- Erweiterte Reaktionsfähigkeit auf sich ändernde Geschäftsanforderungen und behördliche Auflagen
Auf einen Blick
- Datenintegration: Informatica PowerCenter
- Quellen: Komplexer Mix aus proprietären und Legacy-Systemen, einschließlich SAP ERP
- Zielsystem: Oracle9i Datenbank
Mit einem Finanzdienstleistungsportfolio von über 13 Milliarden Dollar ist DaimlerChrysler Services der weltweit größte Finanzierer von Nutzfahrzeugen. Jeder vierte Lastwagen, Van oder Bus von DaimlerChrysler ist dank der Finanzierungsleistungen der Unterorganisation unterwegs. Zu den Services gehören Kredite, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. In Frankreich offeriert DaimlerChrysler Services seine Leistungen über ein Netzwerk von 366 Distributoren und 2.000 Händlern.
Die Herausforderung
DaimlerChrysler Services hatte verschiedene IT-Lösungen im Einsatz, um seine europäischen und weltweiten Aktivitäten zu steuern. Die geographisch verstreuten Systeme beinhalteten unter anderem:
- Phoenix, eine in England entwickelte, gehostete und administrierte Lösung zur durchgehenden Verwaltung von Finanzverträgen.
- WMS, eine in Deutschland gehostete Lösung zur Steuerung von Finanzierungen für Distributoren.
- DC Lease, eine Anwendung für das Flottenmanagement privater Fahrzeuge und damit verbundener Aufgaben.
„Unsere 200 Partner transferieren über 1,6 Milliarden Euro jährlich und machen mehr als 900 Millionen Euro Umsatz pro Jahr“, erläutert Laurent Mopin, Manager für Informationssysteme bei DaimlerChrysler Services Frankreich. „Die Werkzeuge in der Informationstechnologie unserer Gruppe waren zwar sehr stabil, aber nicht flexibel genug, um schnell auf sich ändernde Bankbestimmungen zu reagieren und praktische, einfach zu nutzende Managementwerkzeuge für die Anwender bereitzustellen. Wir haben uns daher entschlossen, ein Data Warehouse einzurichten und als einzelnes Referenzsystem aufzubauen, das Anwendern den Zugriff auf komplette historische Informationen ermöglicht, auf die sie zugreifen und die sie einfach analysieren können.“
DaimlerChrysler Services benötigte eine Datenintegrationslösung für folgende Anforderungen:
- Integration und Konsolidierung von Daten aus allen vorhandenen heterogenen Systemen
in ein zentrales Data Warehouse, auf das mit den Standard-Berichtswerkzeugen der Gruppe zugegriffen werden kann.
- Vereinfachte Wartung.
- Flexibilität, um sich an ändernde Geschäftsanforderungen anpassen zu können.
Die Lösung
DaimlerChrysler Services entschied sich für Informatica PowerCenter als einzige, unternehmensweite Datenintegrationsplattform. Den Ausschlag für PowerCenter gaben die leistungsstarken Datenintegrations- und Entwicklungsfunktionen sowie die hervorragende technische Unterstützung durch Informatica.
In nur drei Monaten war die neue Datenintegrationsplattform einsatzbereit und wurde von den Anwendern schnell akzeptiert, ohne dass erhebliche Zeit für Trainings aufgebracht werden musste. „Im Laufe des Sommers haben wir die Lösung verfeinert, um sie dann im September ohne die geringsten Schwierigkeiten in Betrieb zu nehmen“, sagt Mopin. „Die Anwender haben das neue Werkzeug sofort genutzt. Ursprünglich hatten wir 30 aktive Anwender im Visier, heute aber nutzen bereits 100 bis 130 die Lösung.“
DaimlerChrysler Services hat mit PowerCenter ein Data Warehouse erstellt, das jede Nacht mit mehr als 120.000 Datensätzen aktualisiert wird. Insgesamt enthält das Data Warehouse mittlerweile 80 Millionen Datensätze, entsprechend etwa 17 Gigabytes (GB) an Daten, die zwischen 100 und 130 Anwender mit einem ganzheitlichen Blick auf Daten von mehr als 80.000 Verträgen versorgen.
„Das Data Warehouse wird vollkommen transparent aus unseren unterschiedlichen, heterogenen Quellen gespeist, und das ohne jegliche Performanceeinbußen. Mit den Informatica- Werkzeugen konnten wir diese Integrationsabläufe automatisieren, so dass wir uns auf nutzenbringendere Aufgaben konzentrieren können“, erklärt Mopin.
Ergebnisse
Beschleunigter Zugriff auf komplette Kundendaten Früher mussten für die Erstellung einer Kundendatei die Daten manuell von den unterschiedlichsten Managementsystemen des Unternehmens erfasst werden. Dieser umständliche Prozess dauerte, abhängig von der Größe des Kundenkontos, von 45 Minuten bis hin zu zwei Tagen. Mit PowerCenter ist die komplette, aktuelle Datei binnen Sekunden verfügbar.
Schnelle Reaktion auf neue geschäftliche und behördliche Anforderungen Durch PowerCenter ist es für DaimlerChrysler Services auch erheblich einfacher geworden, neue Projekte zu entwickeln, um veränderte Geschäftsanforderungen und behördliche Auflagen anzugehen. PowerCenter vereinfacht das Prozessdesign, indem es Aufgaben wie die Suche und Profilierung von Daten, team- und projektübergreifende Wiederverwendung von Objekten sowie den Einsatz von Metadaten vereinfacht. Es erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Teams, Niederlassungen und Projekten durch granulare Versionskontrolle und automatische Konfiguration. Um bei der Einrichtung Risiken zu minimieren und sie gleichzeitig zu beschleunigen, maximiert PowerCenter die Wiederverwendung von existierendem Programmcode und bietet Analysen der Auswirkungen und Informationen über die Herkunft von Daten, damit die Konsequenzen jeder Änderung vor der Implementierung abgeschätzt werden können.
„Seit der ersten Implementierung haben wir ein Portfoliomanagementprojekt gestartet, mit dem wir Informationen von externen Datenbanken berücksichtigen können, um Analysen durchzuführen, die für die Basel II-Compliance essentiell wichtig sind“, kommentiert Mopin. „Dank PowerCenter können wir auch auf einfache Weise Projekte starten, um die Sarbanes-Oxley- Anforderungen hinsichtlich Dokumentation und Überprüfbarkeit von Informationen anzugehen. Wir verdanken es PowerCenter, dass wir solche Projekte heute ohne Stress umsetzen können.“
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