Informatica PowerCenter im Einsatz als ETL-Tool
Globaler Rückversicherer in anspruchsvollem Informationsumfeld
"Aufgrund der sich ständig verändernden Marktanforderungen im Versicherungsgeschäft ist es entscheidend, mit zuverlässigen, innovativen Partnern zusammen zu arbeiten. [...] Es ist unter anderem für uns wichtig, dass wir durch den Einsatz von Informatica Produkten wesentliche Phasen der Software-Entwicklung beschleunigen und verlässlich gestalten konnten."
– Dr. Axel Mönkeberg, Head Information Exploitation Services, Swiss Re
Technische Data Warehouse Features
- Informatica PowerCenter
- PLSql Developer
- CVS
- Sybase PowerDesigner
- Business Objects
- Hyperion Essbase, Analyzer, Planning and Reportts
- Oracle DB
- IBM DB2
Informationen und Wissen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und erst noch benutzergerecht bereitzustellen, ist nach wie vor eine grosse Herausforderung. Dies gilt auch für die Verantwortlichen bei Swiss Re. Dabei formulieren die jeweiligen Business Groups die Wünsche und Bedürfnisse zuhanden der Informatikverantwortlichen. Letzteren obliegt das konzeptionelle und technische Umsetzen und Bereitstellen qualitativ hochstehender, flexibler Lösungen. Basiert wird stets auf einer bewährten und vielseitig einsetzbare Data-Warehousing-Technologie, die das schnelle, einfache Anbinden heterogener Quell- und Zielsysteme ermöglicht.
So vielschichtig die Marktbedürfnisse eines global führenden Rückversicherers sind, so vielschichtig sind auch die Herausforderungen an die zentrale IT-Organisation zur Bereitstellung der richtigen elektronischen Mittel und Arbeitsinstrumente. In dem weltweit tätigen Unternehmen existieren wegen der verschiedenen Geschäftsfelder eine Vielzahl heterogener und verteilter Lösungen. Die in der Swiss Re entwickelten Data-Warehouse-Lösungen werden beispielsweise in den Bereichen Accounting, Underwriting, Planning oder Schadensverwaltung zur Datenintegration aus heterogenen Applikationen (Datenquellen aus Oracle, DB2, Lotus Notes etc.) eingesetzt. Informatica PowerCenter kommt dabei die Funktion als ETL-Tool und damit als Schnittstelle zwischen den heterogenen Quell- und Zielsystemen zu. Dr. Axel Mönkeberg, Head Information Exploitation Services ergänzt dazu: "Informatica PowerCenter setzen wir stets in einer Umgebung ein, in der es wichtig ist, dass unsere Entwicklungsmethodik gut unterstützt wird. Dies ist u.a. der Ladevorgang in ein Data-Warehouse."
Key Performance Indikatoren sind Business Drivers
Lokale, regionale oder globale Geschäftsbedürfnisse aus den Bereichen Property & Casualty, Life & Health sowie Financial Services formulieren, basierend auf den notwendigen Key Performance Indikatoren (KPI), die Anforderungsprofile für neue Businessprozesse und -lösungen. Der IT als ausführende Organisationseinheit obliegt dabei die Aufgabe, eine problemadäquate Lösung innerhalb der gewünschten Frist bereitzustellen. Dies können beispielsweise Standard-Reports einzelner Regionen oder einzelner Länder sein. Für Geschäftssteuerungsprozesse werden weltweit einheitliche Lösungen erstellt. KPI's werden neben der Makrosteuerung auch zur Simulation von Modellhypothesen (z.B. Schadensszenarien) und Trendanalysen in Bezug auf die Geschäftszyklen (z.B. Preisentwicklung) oder zur Bewertung unterschiedlicher Vertragsoptionen verwendet. Dr. Axel Mönkeberg ergänzt und präzisiert wie folgt: "Da die Projektinitiative stets von unseren internen Kunden kommt, ist es wichtig, dass wir technisch flexible Technologien einsetzen können. Dieses Ziel haben wir durch die ausgewählten Werkzeuge, Methoden und die angewandte Architektur erreicht.
Swiss Re als weltweit führender Rückversicherer strebt mit Unterstützung der Informatik vor allem folgende Ziele an:
- Weitere Integration von Daten und Fakten und damit Erhöhung der Qualität der abgeleiteten Informationen.
- Weitergehende Präzisierung der Steuerungsprozessdaten durch Erschliessung weiteren Wissens.
- Adaption und Beschleunigung der unternehmensweiten Prozesse an die sich verändernden Anforderungen (z.B. durch Sarbanes- Oxley Act 2002).
- Höhere Effizienz über alle Prozesse, die Innovationspotenzial aufzeigen oder allenfalls zur Verbesserung der Kostenstruktur beitragen.
"Diese Ziele belegen, dass innerhalb des Unternehmens die IT "als eminent wichtiges Mittel zum Zweck betrachtet wird". Sie fokussiert daher ihre Funktionen auf die Motivation und Bedürfnisse der Business Groups, eine hohe Daten-, Prozess- und Softwarequalität sowie die Nachhaltigkeit der gewählten Lösung über den gesamten Lebenszyklus.
Strategische Partnerschaften und neue Herausforderungen
"Aufgrund der sich ständig verändernden Marktanforderungen im Versicherungsgeschäft ist es entscheidend," so Dr. Axel Mönkeberg, "mit zuverlässigen, innovativen Partnern zusammen zu arbeiten. Daher bezeichne ich als strategischen Partner einen Lieferanten, der den stetig wandelnden Entwicklungsprozessen folgen kann, den operativen Betrieb optimal unterstützt und Neuheiten integrieren kann. Es ist unter anderem für uns wichtig, dass wir durch den Einsatz von Informatica Produkten wesentliche Phasen der Software-Entwicklung beschleunigen und verlässlich gestalten konnten. Unsere Development-Teams werden von routinemäßigen Aufgaben entlastet, wie z.B. der Behandlung von technischen Verbindungen zwischen den Datenquellen und den Zielsystemen. Letztlich ist es für uns sehr wichtig, dass wir möglichst kurze Projektentwicklungszeiten vorweisen. Allerdings werden Eigenentwicklungen im Data Warehouse-Umfeld stets notwendig sein, da das Rückversicherungsgeschäft sehr viele Eigenheiten aufweist, die nicht in marktgängigen Standardprodukten zu finden sind."
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