Top-Thema bei europäischen Unternehmen: Business Analytics
Untersuchung zeigt Unzufriedenheit über bestehende Situation und Handlungsbedarf in der Zukunft. Bei den kritischen Aspekten verstärkt Deutschland jeweils den Gesamt-Trend.
München,
06. Juni 2002—Strategische Entscheidungen eines Unternehmens sollten auf fundierten Erkenntnissen beruhen. Optimal können Entscheidungen nur getroffen werden, wenn diese auf dem genauen Wissen einzelner Betriebsprozesse und deren Zusammenhänge beruhen. Somit stellt der Zugang zu Informationen über Unternehmensdaten einen zentralen Wettbewerbsfaktor dar. Informatica, branchenweit der einzige Anbieter einer voll-integrierten Software-Suite für Business-Analytics, hat eine unabhängige europäische Marktstudie in Auftrag gegeben: Mit den Ergebnissen verschafft sich das Unternehmen einen umfassenden Überblick über alle Themen, die sich mit Integration, Analyse, Aufbereitung und Bereitstellung von Unternehmensdaten befassen. Die Befragung spannt den Bogen von der Status-Abfrage bestehender Lösungen bis hin zu Visionen über die Zukunft. Technische Aspekte des Zugangs zu Informationen wurden genauso berücksichtigt wie Fragen zur betriebswirtschaftlichen Bedeutung von unternehmensweiten Analysen. Zudem erlauben die Ergebnisse eine repräsentative Übersicht aller befragten Themen im Ländervergleich der wichtigsten europäischen Märkte. Die Befragten geben detailliert Auskunft über alle Belange, mit denen sie heute kämpfen und auch über die Belange, die Unternehmen in Zukunft vor Herausforderungen stellen werden.
Die Studie Business Analytics - a European Survey wurde von Informatica bei einem unabhängigen Marktforscher in Auftrag gegeben: Metrica Research (UK) befragte 307 Führungskräfte aus den Bereichen High-Tech und Finanzdienstleistung in England, Frankreich, Deutschland und den Benelux-Staaten. Die sorgfältig ausgewählten Interviewpartner waren allesamt entscheidungsverantwortliche Senior Manager und zuständig für das unternehmensweite, strategische Informations-Management. Die Befragung erfolgte sowohl telefonisch als auch in persönlichen Interviews, um die Ergebnisse zu validieren.
Die Ergebnisse: 1.) Trotz vorhandener Datenbasis kaum übergreifende Analyse Die gesuchten Daten, also die Basis für umfassende oder spezielle Analysen, sind meist in den einzelnen Abteilungen vorhanden, jedoch in den seltensten Fällen unternehmensübergreifend abruf- und vergleichbar: Mitarbeiter und Manager müssen Erkenntnisse aus verschiedenen Quellen selbst aufbereiten und über Abteilungs- und Formatgrenzen austauschen können - ständiger und freier Zugang sowie an persönliche Interessen und Position angepasste Inhalte sind bisher kaum Realität. Heute erfolgt der Zugriff zu Informationen und Analysen hauptsächlich via PC und Standard-Browser. Für die Zukunft wünschen sich die Befragten mobile Anbindungen.
2.) Geschäftsdaten- und Unternehmensanalyse: Studie offenbart sechs zentrale Themen- bzw. Problemfelder
- Unternehmen dürsten nach Informationen, ertrinken in Daten.
Leistungsfähigkeit europäischer Unternehmen wird durch die Suche nach Informationen stark eingeschränkt.
- You can’t manage what you can’t measure.
Europäische Führungskräfte sind überzeugt, dass unternehmensweite Kennzahlen zu höheren Dividenden führen.
- Datendemokratie zur Steigerung der Unternehmensperformance.
Manager wünschen sich demokratische Verteilung von Informationen individuell anpassbar an die Anforderung des Informationskonsumenten.
- Information und Analyse als strategischer Wettbewerbsvorteil.
Verbesserung von Time to Market, Unternehmenseffizienz und Kundenbindung.
- Technik: Der Zugang zu Information und Analyse heute und morgen.
Heute dominieren PC und Standard-Browser in Zukunft spielen mobile Anbindungen eine große Rolle.
- Europa: einheitlicher Trend mit feinen Unterschieden.
Bestandsaufnahme und Abfrage über die Zukunft von Business Analytics ergeben länderspezifische Unterschiede.
3.) Deutschland verstärkt den Trend Bei einer länderspezifischen Betrachtung wird deutlich, dass Deutschland bei Fragen des Informationszugangs den Trend jeweils deutlich verstärkt. Die Anzahl der deutschen Befragten, die die Bedeutung eines umfassenden Informationszugangs als sehr wichtig (46 Prozent) oder grundlegend halten (25 Prozent) ist doppelt so hoch wie z.B. in Frankreich. In Frankreich halten nur 36 Prozent der Befragten einen solchen Zugang für grundlegend oder bedeutend.
Gleichzeitig gibt die Hälfte der deutschen Befragten an, keinen speziellen Zugang für übergreifende Daten zu haben. Damit ist Deutschland im Vergleich mit England (47 Prozent), Frankreich (45 Prozent) und den Beneluxländern (35 Prozent) das Schlusslicht. Besonders konkret sind die Vorstellungen der Deutschen über die möglichen technischen Formen des Zugangs. Sowohl bei PC aber auch bei Handy und PDA (oder Personal Organiser) bewerteten die deutschen Befragten (mit mehreren Prozentpunkten Abstand) die jeweilige Anbindung als sehr nützlich oder extrem nützlich.
4.) Zahlen und Fakten belegen enormes Potenzial zu Veränderungen auf dem Gebiet der Business Analytics Europaweit ergeben sich für die zentralen Themen der Studie einheitliche Trends: Alle Fragen, die sich mit der Bedeutung von unternehmensübergreifenden Analysen, mit der Flut an irrelevanten Daten und Informationen sowie mit neuen Formen des Zugangs (sowohl technisch als auch konzeptionell) befassen, zeigen massive Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation. Dazu kommt noch die Einschätzung der Befragten, dass sich der Stand auch in der nahen Zukunft nicht verbessern wird.
- 80 % der Manager sind unzufrieden über den ineffizienten Zugang oder über die falschen Informationen, die sie erhalten.
- 77 % der in Europa Befragten geben an, zu viele Informationen zu erhalten.
Für 53 % davon ist das ein großes Problem, da sie oft mit falschen Informationen zur Erledigung ihrer Aufgaben bedient werden. Im Weiteren sind 44 % der Führungskräfte der Ansicht, dass sich die Situation noch verschlechtern wird.
- 59 % der Befragten sagen aus, dass Entscheidungen effizienter und innerhalb kürzerer Zeit getroffen werden können, wenn alle Mitarbeiter und Partner angemessenen Zugang zu den unternehmensweiten Informationen haben.
- 44 % der europäischen Führungskräfte sind der Ansicht, dass es sehr wichtig oder wesentlich ist, dass der Zugriff auf die unternehmensweiten Daten - zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse des einzelnen Mitarbeitenden - über einen Single Point of Access gewährleistet ist. Gleichzeitig sehen sie sich aber - aufgrund der heute verfügbaren Enterprise-Analytics-Lösungen - in ihren Bestrebungen eingeschränkt. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil ihre Mitarbeiter nicht in der Lage sind, Query-Abfragen
(23 %) zu machen, keinen Zugang zu Daten haben (24 %) oder weil die Integration von Front- und Back-Office-Systemen (19 %) fehlt.
- Für den Zugang zu den Daten spielen Kriterien wie zeitliche, räumliche und personalisierte Verfügbarkeit sowie Format-Unabhängigkeit die entscheidenden Rollen. Am Wichtigsten ist den Befragten dabei vor allem die ständige Verfügbarkeit von Informationen (90% bei internen Anwendern). Neben der Tatsache, dass sich Unternehmen sowohl einen ständig verfügbaren als auch einen Echtzeit-Datenzugang wünschen, vermissen die Befragten auch eine örtliche Unabhängigkeit des Informationszugangs: Von jedem PC - idealerweise auch über Fernzugriff via Web - oder mit mobilen Anbindungen (Handy oder PDA).
- Besonders konkret sind die Vorstellungen der Deutschen über die möglichen technischen Formen des Zugangs. Sowohl bei PC aber auch bei Handy und PDA (oder Personal Organiser) bewerteten die deutschen Befragten (mit mehreren Prozentpunkten Abstand) die jeweilige Anbindung als sehr nützlich oder extrem nützlich.
Unternehmensperformance messbar machen: Der entscheidende Schritt steht noch bevor In den 90er Jahren haben Firmen prozessorientierte Lösungen wie Enterprise-Resource-Planning (ERP)-, Customer-Relationship-Management (CRM)- und Supply-Chain-Management (SCM)-Systeme eingeführt. Jetzt stehen wir jedoch vor einer Konsolidierung mit fortschrittlichen Business-Analytic-Lösungen, die eine Datenintegrationsplattform, analytische Anwendungen sowie eine breite Verteilung der Informationen maßgeschneidert auf die jeweiligen Bedürfnisse der Mitarbeiter über das ganze Unternehmen zulassen, kommentiert Matthew Goldsbrough, European Marketing Director Informatica die Studie. Denn erst dadurch werden rasche und gezieltere unternehmensweite Entscheidungen möglich. Mehr denn je ist es für Unternehmen überlebenswichtig, den Gesamtüberblick über die geschäftlichen Aktivitäten zu haben. Entscheidungen müssen auf zuverlässigen Informationen basieren und nicht auf Annahmen. Der Bedarf an Business Analytics wächst schnell, da die Firmen die Notwendigkeit und Wichtigkeit unternehmensweit verfügbarer Informationen erkannt haben. Meta Group schätzt ein Marktwachstum im Bereich der analytischen Applikationen von 30 % oder US$ 2,2 Mrd. bis ins Jahr 2004. Dabei geht es vor allem darum, wie Geschäftsentscheidungen gezielter getroffen werden können. Unsere Umfrage hat klar gezeigt, dass die europäischen Führungskräfte auf dieses Thema sensibilisiert sind.
Informationen zur Informatica Corp.: Informatica liefert die branchenweit einzige voll-integrierte Software-Suite für Business Analytics. Diese besteht aus einer leistungsstarken Plattform zur Datenintegration, enthält analytische Applikationen für die gesamte Wertschöpfungskette und Möglichkeiten zur mobilen Bereitstellung der Informationen. In Echtzeit können die Analysen über das Internet sowie über sprachgesteuerte und drahtlose Dienste übertragen werden. So erhalten Entscheider in Unternehmen Geschäftsinformationen, die sie direkt in Wettbewerbsvorteile umwandeln können. Mehr als 1.460 Unternehmen weltweit, darunter 60 Prozent der Fortune 100, setzen auf das Softwarekonzept von Informatica Lösungen, um Firmendaten zu integrieren, zu analysieren und personalisiert für Manager und Entscheider aufzubereiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.informatica.com/ oder telefonisch unter 0800-769 37 62.
###
Pressekontakt:
Informatica GmbH Bettina Müller Marketing Manager Zentral Europa Am Söldnermoos 12 85399 Hallbergmoos Tel.: +49 (0) 811 5 55 07 78 Fax: +49 (0) 811 5 55 07 97 E-Mail: bmueller@informatica.com www.informatica.com
Maisberger & Partner Thomas Hahnel Kirchenstrasse 17 c-d 81675 München Tel.: +49 (0) 89 41 95 99 64 Fax: +49 (0) 89 41 95 99 98 64 E-Mail: thomas.hahnel@maisberger.com http://www.maisberger.com/
|