Das Hessische Kultusministerium setzt auf Informatica
Plattform zur Datenintegration revolutioniert statistische Planungsgrundlage
München,
28. August 2002—Das hessische Kultusministerium revolutioniert seine Schulverwaltung mit dem Projekt "KultusDataWarehouse" (KDW) und setzt dabei auf die Datenintegrationsplattform von Informatica (NASDAQ: INFA), dem führenden Anbieter von Analysesoftware für Unternehmen. KDW dient als zentrale Datenintegrationsplattform für Planungs- und Statistikdaten. Ab dem kommenden Schuljahr stehen alle Lehrer-, Unterrichts- und Schülerdaten der hessischen Schulen auf einem einheitlichen Informationssystem Verfügung. Diese werden mit Hilfe von Informatica PowerCenter, der Plattform zur Datenintegration, in eine Data Warehouse-Struktur geladen. Die neue Art der Datenintegration spart dem hessischen Kultusministerium Zeit und Geld. Zusätzlich bietet sie mehr Möglichkeiten zur Auswertung und Informationsgewinnung. Die statistische Basis des Bundeslandes verbessert sich, die Fehlerquellen in den Informationen verringern sich und der manuelle Aufwand wird automatisiert. Eine Ausnutzung der Kapazitäten und ein effektiver Personaleinsatz an den Schulen wird damit gewährleistet.
Informatica PowerCenter: Integration aller Daten aus allen Schulen Die Basis aller Informationen bilden Daten der landeseinheitlichen Schulverwaltungssoftware LUSD, die stichtagsbezogen an jeder Schule erhoben werden. Fragen, wie z.B. wie viele Klassen es in welcher Schule gibt oder welcher Unterricht von einem Lehrer gehalten wird, lassen sich mit Hilfe der Integrationsplattform bequem und auf Knopfdruck beantworten sowie statistisch auswerten. Das hessische Kultusministerium in Wiesbaden setzt dafür eine zentrale Datenintegrationsplattform ein: Informatica stellt die Data Warehouse-Struktur zur Verfügung, die es erlaubt, Daten aus 2.100 Schulen, von über 57.000 Lehrern und 800.000 Schülern zu integrieren. Das neue System löst die bisherigen Erhebungssysteme ab, integriert bestehende EDV, speichert und verarbeitet Daten zentral.
Die Basisdaten dafür sind in den Schulen und Ämtern vorhanden. Seit vielen Jahren werden summarische Daten von Schülern und Lehrern sowie Daten über Unterricht an den Schulen erfasst und an übergeordnete Behörden wie das Kultusministerium oder die statistische Landesbehörde weitergeleitet. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Angaben über Alter, Geschlecht, Wohnort, Fächerkombination oder Schulform. Vor der Implementierung der Plattform mussten diese Daten aufwändig von Erhebungsbögen in die EDV eingegeben und manuell abgeglichen werden. Darüber hinaus waren die dem Ministerium vorliegenden Rohdaten aufgrund der Vielzahl an Datenquellen, Formaten und Eingabestellen uneinheitlich - und auch die Fehlerquote lag entsprechend hoch. Jetzt werden die Datensätze direkt von den Schulen in einem einheitlichen Format (Access) erstellt und über die Plattform zur Datenintegration geprüft, erfasst und ausgewertet. Dank der leicht zu bedienenden Analyse-Tools können statistische Erhebungen der inhaltlich identischen Datenquellen aller Schulen, Lehrer und Schüler automatisch und damit sehr schnell durchgeführt werden. Außerdem bietet das neue System jetzt zusätzliche Möglichkeiten zur Datenverwertung und -analyse. Zum Beispiel können komplexe Auswertungen mit integrierten externen Daten (aus anderen operativen Verfahren, z.B. SAP HR) durchgeführt werden, die bisher wegen unterschiedlichen Formaten nicht möglich oder extrem aufwändig waren.
Jens Fischer-Kottenstede, der als Referent im Kultusministerium das KDW-Projekt leitet: "Unser Ziel war es, problemlos die komplexen Daten einer großen Zahl dezentraler Access-Anwendungen automatisiert zu integrieren und mit Daten aus anderen operativen Systemen verknüpfen zu können. Zusätzlich sollte das System die für schnelle Auswertungen erforderlichen Aggregationen der Daten mit geringem Aufwand leisten können."
"Die Implementierung unserer Software ist mehr als nur das Einbinden einer neuen Plattform zur Datenintegration. Informatica liefert einen zentralen Baustein zur Veränderungen des gesamten Workflows eines Landesministeriums," so Jürgen Kugler, Geschäftsführer Deutschland Österreich Schweiz bei Informatica.
Detaillierte Informationen zu dem Projekt und zu PowerCenter sowie Bild-material (z.B. Screenshots oder Organigramme des Projekts) erhalten Sie bei Maisberger & Partner (Kontakt siehe unten).
Informationen zur Informatica Corp.: Informatica ist der führende Hersteller von Software für Business Analytics. So ist es Global-2000 Unternehmen und Konzernen möglich, die Performance ihrer zentralen Geschäftstätigkeiten über alle Abteilungen und Niederlassungen hinweg zu überwachen und zu steuern. Die Business Analytics Suite von Informatica umfasst das gesamte "Build-To-Buy-Spektrum": Kunden können fertige und sofort einsetzbare analytische Applikationen kaufen oder eigene individuelle Data Warehouse-Lösungen mit den Produkten von Informatica aufbauen (Best-Of-Breed) – je nachdem, welcher Ansatz den Anforderungen und den verfügbaren Ressourcen am besten entspricht. Weltweit nutzen mehr als 1.500 Unternehmen die Informatica-Software zur Datenintegration, um Data Warehouses aufzubauen und zu steuern. Zusätzlich setzen mehr als 30 Top-High-Tech-Unternehmen, wie Motorola, ConAgra, Brunswick, Brocade, Hewlett-Packard oder GE die vorgefertigten analytischen Applikationen des Unternehmens ein, um ihre Geschäftstätigkeiten erfolgreich zu überwachen und damit zu verbessern.
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