Landesbank Baden-Württemberg wählt Informatica für unternehmensweites Risikokontrollsystem
Einheitliche Datenstruktur für alle Finanzgeschäfte als Voraussetzung für erfolgreiches Risikomanagement
Frankfurt,
05. Mai 2003—Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) nutzt zur Etablierung eines unternehmensweiten Risikokontrollsystems die Datenintegrationsplattform von Informatica (NASDAQ: INFA), dem führenden Anbieter von Business Analytics Software. Mit der leistungsfähigen Datenintegrationsplattform Informatica PowerCenter für ETL-Anforderungen werden die Daten aus den Systemen des Unternehmens zusammengeführt und für eine einheitliche Betrachtungsweise aller Finanzgeschäfte aufbereitet. Die LBBW steigert so ihre Leistungsfähigkeit, reduziert Kosten und verbessert ihre operationale Effizienz. Langfristig wird jedes einzelne Finanzgeschäft unter Risikogesichtspunkten mit seinen Auswirkungen auf die Portfoliostruktur bewertet werden können.
Als Datenbasis setzt die LBBW ein Informations-Modell ein, welches speziell vom zuständigen Fachbereich Controlling entwickelt wurde. Dieses dient als einheitlicher Bebauungsplan für die zu realisierenden Prozesse des Risikomanagements. ITB Consult IT & Business Services, ein Partner-Unternehmen von Informatica, unterstützte die LBBW bei der ETL-Entwicklung konzeptionell mit Methoden und Verfahren.
Einheitliche Datenstruktur für alle Finanzgeschäfte notwendig Aufsichtsrechtliche Bestimmungen, wie z. B. Basel II und die Anforderungen des Wettbewerbs, machen eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Thema Risikomanagement erforderlich. Daher wird das Management von Markt-, Kredit- und operationalen Risiken zunehmend wichtiger.
Um eine konkrete Handlungsempfehlung für das Management dieser Risiken ableiten zu können, sind die einzelnen Risikoarten unter einer einheitlichen Sichtweise zu analysieren und zu bewerten. Die hierfür erforderlichen Daten als Basis für umfassende oder spezielle Analysen sind meist in den einzelnen Systemen vorhanden, jedoch in seltenen Fällen unternehmensweit abruf- und vergleichbar. Für diese Anforderungen war es notwendig, eine strukturierte und fachliche Datenstruktur zu schaffen.
Mit der Software von Informatica gelang es, die notwendigen Daten in diese einheitliche Datenstruktur für alle Finanzgeschäfte zu überführen. In einem ersten Schritt wurden die Informationen aller Finanzgeschäfte analysiert und modelliert. Dann erfolgte die Erstellung der Überleitungsvorschriften, auf deren Grundlage die Daten der Quellsysteme mittels der Informatica Software extrahiert, transformiert und in die Zieldatenstruktur geladen wurden. In absehbarer Zeit wird die neue Datenbasis täglich mit den Deltas der Änderungen der operativen Systeme aktualisiert, so dass sich sehr schnell ein historischer Bestand aller Finanzgeschäfte aufbaut. Auch Geschäfte, die bisher in den operativen Systemen nicht darstellbar waren und deshalb in Akten geführt werden mussten, können nun erfasst werden. Und durch die vereinfachte Entwicklung allgemeiner Algorithmen zur Risikomessung wird nun auch eine überflüssige Programmredundanz vermieden.
"Das Risikomanagement muss das zentrale Element der Gesamtbanksteuerung sein. Um dies zu erreichen, müssen die Geschäftsdaten fachlich und einheitlich strukturiert in einem dispositiven Bestand zur Verfügung stehen. Nur so gelingt die Evolution vom Risk Taker zum Risk Manager," begründet Bernd Raisch, Risk Information Manager der LBBW, die Entscheidung der Landesbank Baden-Württemberg für Informatica.
Informationen zur Informatica Corporation: Informatica (NASDAQ: INFA) ist der führende Anbieter von Software für Business Analytics. Damit können Global 2000-Unternehmen die Performance ihrer zentralen Geschäftstätigkeiten über alle Abteilungen und Niederlassungen hinweg überwachen und optimieren. Mit Informatica-Software können Unternehmen ihre operative Leistung verbessern, ihre Kundenprofitabilität erhöhen und ihre Zulieferkette rationalisieren.
Weltweit nutzen mehr als 1.700 Unternehmen die Business Analytics-Lösungen von Informatica. Diese decken den gesamten Bedarf an unternehmensweiter Datenintegration, an Data-Warehousing und an Business Intelligence ab - je nachdem, welcher Ansatz den spezifischen Anforderungen des Unternehmens und den verfügbaren Ressourcen am besten entspricht.
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