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Informatica gibt Vereinbarung zur Übernahme von Striva bekannt: Übernahme von Striva revolutioniert Datenintegration bei Mainframesystemen

Patentierte Change Data Capture-Technologie ermöglicht Mainframe-Integration auf breiter Basis

Frankfurt, 15. September 2003—Informatica (NASDAQ: INFA), führender Anbieter von Software für Datenintegration und Business Intelligence, wird die bisher im Privatbesitz stehende Striva Corporation übernehmen. Striva ist preisgekrönter Anbieter von Lösungen für die Integration von Mainframesystemen. Seit zwei Jahren vertreibt Informatica Striva-Software als OEM-Produkte und hat sie als Teile der PowerConnect-Produktfamilie entsprechend vermarktet. Die patentierte Striva-Technologie bietet Mainframe-Lösungen zum schnellen Transport von riesigen Datenmengen sowie den Echtzeitzugriff auf diejenigen Daten, die seit der letzten Aktualisierung hinzugekommen, modifiziert oder gelöscht wurden (Change Data Capture). Informatica baut durch die Akquisition seine Führungsposition im Bereich Datenintegration und Business Intelligence weiter aus.

Informatica übernimmt alle Anteile von Striva gegen Barmittel und eigene Aktien im Gesamtwert von fast 62 Millionen US-Dollar. Die Übernahme wird voll konsolidiert (Kapitalkonsolidierung nach Erwerbsmethode). Die Übernahme ist von den Aufsichtsräten beider Unternehmen genehmigt worden und bedarf der Genehmigung nach behördlichen und betriebsüblichen Bestimmungen. Informatica erwartet, dass die geplante Übernahme zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2004 in der Bilanz wirksam wird - vor Amortisierung der immateriellen Vermögenswerte und der aktienbezogenen Kompensation.

“Unternehmen haben ungeheure Mengen von Unternehmensdaten auf Mainframesystemen, auf die sie für unternehmenskritische Entscheidungen nicht einfach zugreifen können. Angesichts der Konsolidierung von Systemen und der Sicherheitsbedenken vornehmlich von CIOs, wächst die Bedeutung von Großrechnern,” so Gaurav Dhillon, Präsident und CEO von Informatica. “Kunden beider Unternehmen profitieren von der Verbindung der anpassungsfähigen Datenintegrationsplattform und der flexiblen Business Intelligence-Software mit der preisgekrönten Integrationstechnologie von Striva für Mainframesysteme. Denn jetzt steht diesen ein einfacher skalierbarer Zugang zu Mainframedaten zur Verfügung und zwar immer, wenn es das Geschäft erfordert.

“Die durch die OEM Partnerschaft bereits vorintegrierten Produkte von Informatica und Striva, die gemeinsame Kundenbasis, das starke Partnernetzwerk und das besondere Augenmerk auf die vertikalen Märkte gewährleisten, dass Informatica noch effektiver die Bedürfnisse der größten Unternehmen und von öffentlichen Auftraggebern erfüllen wird.”

Mainframe bietet große Chancen
Nach Marktanalysen nutzen immer noch 90 Prozent der Fortune 1000-Unternehmen Mainframesysteme für die wichtigsten Unternehmens-anwendungen. Über 70 Prozent der Unternehmensdaten sind auf Mainframesystemen gespeichert.

Mit der Übernahme baut Informatica seine Position im Bereich Software für Datenintegration und Business Intelligence weiter aus. Das Unternehmen kommt damit der steigenden Nachfrage nach Datenintegration aus Mainframesystemen mit transaktionsbasierenden, operationalen und analytischen Applikationen nach. Große öffentliche Auftraggeber und Unternehmen investieren bei strategischen Initiativen ständig in Mainframe-Plattformen: Auf staatlicher Ebene zum Beispiel beim Thema innere Sicherheit. Aber auch bei Desaster Recovery, bei Betrugsaufdeckung sowie -prävention steigt die steigen die Mainframenutzung sowie das Datenvolumen stetig.

Die Meta Group schätzt die Steigerungsrate der MIPS-Transaktionen (Million Instructions per Second) in den letzten Jahren auf jährlich etwa 33 Prozent. Das beweist der steigende Anteil von Rechenleistungen auf dem Mainframe. Zusätzlich hat die GIGA Information Group herausgefunden, dass Mainframe- und Legacy-Systeme etwa 20 Prozent des Datenintegrations- und Data Warehousemarktes ausmachen.

“Indikatoren aus Gartner Studien, aus Umfragen sowie Feedback von Kunden belegen fortgesetzte Investitionen für Mainframesysteme selbst sowie für deren Ausfallsicherheit. Viele große Unternehmen und Behörden bekennen sich weiter zu Mainframe- und Legacy-Systemen. Solche Unternehmen werden weiterhin Wege suchen, um ihre wertvollen Daten für Business Intelligence nutzen zu können,” erklärt Ted Friedman, Principal Analyst beim Business Intelligence-Team von Gartner. “Daher wird das Interesse in Mainframe-Connectivity, Data Quality und Data Profiling weiter steigen.”

Patentierte Striva-Technologie sorgt für reibungslose Weiterleitung von Mainframedaten
Mit der patentierten Striva-Technologie für Change Data Capture (CDC) sowie für Echtzeit- und Großtransaktionen kann Informatica die Weiterleitung von Mainframedaten durch intelligente Agenten bieten, die nicht auf Fremdsysteme zugreifen und die keine knappen und teuren IT-Ressourcen benötigen. Anwender haben jetzt die Flexibilität zwischen Batch, On-Demand oder Echtzeit-Replication für den Datenaustausch zu wählen. Kunden können daher riesige Datenmengen als Teil eines Migrationsprojektes bewegen und Daten weiterleiten, die seit dem letzten Transfer verändert wurden. Systeme können so innerhalb enger Batch-Fenster synchronisiert werden oder Daten können in Echtzeit verglichen werden, um ständig verschiedene operationale Systeme zu synchronisieren. Die Technologie von Striva bietet Unternehmen die Vorteile einer anpassungsfähigen Echtzeit-Datenintegrationsarchitektur und ermöglicht so die maximale Ausschöpfung der Host-Applikationen.

Die Erweiterung durch Mainframeintegration bekräftigt Produktstrategie
Die Akquisition der Mainframe-Connectivity-Technologie von Striva verstärkt Informaticas Führungsrolle im Bereich der adaptiven Datenintegration. Durch den Ausbau der Datenintegrationsplattform für die Mainframe-Bedürfnisse der Kunden stärkt Informatica seine Vision einer Infrastruktur, die jedes Datenformat verarbeiten und anzeigen kann – für beliebige Datenmengen; zu und von jeder Plattform; in jedem Zeitrahmen; und alles ohne Programmierung. Gleichzeitig wird Informatica die Reichweite der Change Data Capture-Technologie über den Mainframebereich hinaus ausweiten. Dabei will das Unternehmen PowerCenter und PowerAnalyzer in Versionen für Mainframesysteme bringen, um Kunden noch mehr Flexibilität für deren IT-Landschaft zu bieten. Informatica liefert weiterhin Innovationen für Grid-Computing sowie für serviceorientierte und modellgesteuerte IT-Architekturen. Gleichzeitig wird der Softwarespezialist in den kommenden Monaten weitere Verbesserungen bei PowerAnalyzer, der preisgekrönten BI-Software, präsentieren.
 
Schnelle Integration
Die beabsichtigte Akquisition entwickelte sich aus einer erfolgreichen zweijährigen Partnerschaft. Striva Software ist weltweit bei Global 2000-Unternehmen und bei öffentlichen Auftraggebern im Einsatz – darunter mehr als 130 Informatica-Kunden. Informatica profitiert auch von Strivas Fokus auf vertikale Industrien. Dazu gehören Behörden, die Bereiche Finanzdienstleistung und Gesundheit sowie die verarbeitende Industrie. Zusätzlich wird die geplante Akquisition die Kooperationen mit gemeinsamen Partnern wie Accenture, Bearing Point, EDS, HP, IBM, Sun und anderen verstärken.

Über Striva Corporation
Striva ist führender Anbieter für Software-Lösungen zur Enterprise-Data-Integration. Die DetailTM Datenintegrationsplattform des Unternehmens ermöglicht über viele verschiedene Arten von Plattformen, operativen Systemen und Datenbanken transparenten Zugang zu relationalen und nicht-rationalen Daten. Mit Hauptsitz in Scotts Valley, Kalifornien, ist Striva ein internationales Unternehmen mit Niederlassungen für Entwicklung und Support in den Vereinigten Staaten und Europa. Nahezu 200 namhafte Unternehmen aus den Bereichen Financial Services, Telekommunikation, Energie, Regierung, Weiterbildung, Transport, Versicherung und produzierender Industrie nutzen die Technologie von Striva, um ihre Ziele in der Datenintegration zu erreichen. Mehr Information erhalten Sie unter www.striva.com

Informationen zur Informatica Corporation:
Informatica (NASDAQ: INFA) ist der führende Anbieter von Software für Datenintegration und Business Intelligence. Global 2000-Unternehmen erhalten mit den Lösungen den umfassenden Überblick über alle Daten im Unternehmen. So können sie die Performance ihrer zentralen Geschäftstätigkeiten über alle Abteilungen und Niederlassungen hinweg überwachen und optimieren. Mit Informatica-Software können Unternehmen ihre operative Leistung verbessern, ihre Kundenprofitabilität erhöhen, ihre Zulieferkette rationalisieren sowie proaktiv die Einhaltung von Zielvorgaben steuern.
Weltweit nutzen mehr als 1.800 Unternehmen die Software-Lösungen von Informatica. Diese decken den gesamten Bedarf an unternehmensweiter Datenintegration und Business Intelligence ab.

Alle Pressemitteilungen des Unternehmens: http://www.informatica.com/DE/News

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