Informatica erhält im Patentverletzungsverfahren eine gerichtliche Verfügung gegen Business Objects zugesprochen
Business Objects darf Produkt mit Patent verletzendem Code nicht mehr vertreiben; Informatica startet „Power to Innovate”-Programm
Frankfurt/ Redwood City (Kalifornien),
21. Mai 2007—Informatica (NASDAQ: INFA) hat am 16. Mai eine permanente, gerichtliche Verfügung erwirkt, die Business Objects (NASDAQ: BOBJ) daran hindert, jetzt und in Zukunft Informaticas bewährte, patengeschützte Datentransformationstechnologie mit seinem Produkt Business Objects Data Integrator auszuliefern. Auch die von Business Objects vorgebrachte Verteidigung wurde in der Entscheidung als ungerechtfertigt zurückgewiesen; die Patente von Informatica wurden bestätigt und sind durchsetzbar.
Informatica hat die Klage gegen Business Objects ursprünglich im Juli 2002 eingereicht und dabei geltend gemacht, dass das Produkt ActaWorks (heute von Business Objects verkauft als Data Integrator) mehrere Patente von Informatica verletzt, darunter die U.S,-Patente mit den Nummern 6.014.670 und 6.339.775, beide bezeichnet als „Vorrichtung und Methode zur Durchführung von Datentransformationen beim Data Warehousing”.
Am zweiten April 2007 haben die Geschworenen einstimmig festgestellt, dass die Patente von Informatica gültig seien, dass Business Objects die angeführten Patente von Informatica vorsätzlich verletzt habe, und für vergangene Verletzung Schadenersatz zugesprochen. Als Ergebnis der letzten Entscheidung des Gerichts muss Business Objects den betreffenden Code unverzüglich aus dem Produkt Data Integrator entfernen, das im Verkauf erhältlich ist.
Informatica hat in den späten 1990ern Transformationsobjekte als Komponenten eingeführt. Mit echter Wiederverwendbarkeit bei Data Warehouse-Anwendungen hat dies die nächste Generation von ETL-Softwareprodukten (Extract, Transform, Load) eingeläutet. Als der Gebrauch dieser Produkte zunahm und sich als geschäftskritisch für breiter angelegte Datenintegrationsanwendungen sowie teambasierte und verteilte Entwicklungsumgebungen erwies, wurde diese patentierte Technologie immer wichtiger.
„Die Fähigkeit, wieder verwendbare Transformationen zu erzeugen, ist kritisches Element einer Datenintegrationslösung auf Enterprise-Niveau. Ihre Anwendung und Wiederverwendung über zahlreiche Projekte ist ein wichtiger Faktor bei Kosteneffizienz und Produktivität”, so Earl Fry, Chief Financial Officer bei Informatica. „Aus diesem Grund sind wir sehr froh über die jüngste Entscheidung und die damit verbundene Bestätigung für Informaticas erwiesene Innovationsfähigkeit.”
Informaticas „Power to Innovate”-Programm für nahtlose Migration Für Unternehmen, die unverzüglich zu Informatica migrieren wollen, wurde das spezielle Migrationsprogramm Informatica Power to Innovate ins Leben gerufen. Das Programm unterstützt Firmen, die von Business Objects Data Integrator zu Informatica PowerCenter migrieren wollen, in dem bestehende Datenintegrations-/ ETL-Softwarelizenzen angerechnet werden (Einschränkungen existieren). Außerdem enthält das Programm spezielle Preise und Pakete aus Beratung, Support und Trainings, um einen glatten und erfolgreichen Übergang zu gewährleisten. Darüber hinaus erhalten neue Kunden des Informatica Power to Innovate-Programms zwei Gratisausweise für Informatica World 2008, der weltweit führenden Veranstaltung für Datenintegrationsprofis. Weitere Informationen über das Informatica Power to Innovate-Programm finden Sie unter www.informatica.com/powertoinnovate.
Über Informatica Informatica (NASDAQ: INFA) ist ein führender Anbieter von Software und Dienstleistungen für die unternehmensweite Datenintegration. Mit Informatica können Unternehmen Ihren Geschäftswert erhöhen, indem sie sämtliche Informationen aus dem gesamten Unternehmen integrieren. Weltweit verlassen sich mehr als 2.700 Unternehmen auf Informatica, um Datenintegrationsanforderungen jeder Komplexität und Größe schneller und günstiger als bisher zu realisieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.informatica.com/de
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