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Datendienste

Während IT-Organisationen vermehrt zu serviceorientierten Architekturen übergehen, um in den Genuss der Vorteile von wieder verwendbaren Diensten und Systemflexibilität zu kommen, bemühen sich die IT-Architekten in den Unternehmen um den Aufbau wiederverwendbarer Datendienste, die von einer Vielzahl von Anwendungen in einer lose vernetzten IT-Umgebung in Anspruch genommen werden können. Die Informatica-Plattform ist so konzipiert, dass sie sich in die dienstorientierte Architektur einer IT-Organisation einfügt. Ziel ist die Bereitstellung von Datendiensten für die sie in Anspruch nehmenden Anwendungen über ein standardbasiertes Protokoll.

Komponenten und Nutzen

Standardbasierte Protokolle. Client-Anwendungen, die Zugang zu Datenintegrationsmöglichkeiten benötigen, können die Datendienste auf der Informatica-Plattform über eine Vielzahl standardbasierter Protokolle erreichen. Über seinen Webdienste-Hub bietet die Plattform Unterstützung für Webdienste. Der Hub eröffnet Stapelverarbeitungs- wie auch definierte Echtzeit-Datendienste. Dabei wird die Web Services Definition Language (WSDL) und das Simple Object Access Protocol (SOAP) verwendet. Die Plattform unterstützt weiterhin JMS und andere Messaging-Systeme (etwa IBM MQ Series und TIBCO Rendezvous) durch seine Fähigkeit, sich an diesen Message-Queuing-Systemen anmelden und dort publizieren zu können. Schließlich unterstützt die Plattform auch Clients, die Datendienste über programmgesteuerte APIs wie JDBC und ODBC abrufen. Dies verleiht den IT-Organisationen eine immense Flexibilität und erlaubt ihnen, ihre Entwicklungskapazitäten und -infrastruktur voll auszuschöpfen.

Bereitstellung zur rechten Zeit. Die Informatica-Plattform unterstützt die Echtzeit- und Stapelverarbeitungslieferung von Daten sowie den Change-only-Modus. Anwendungen in betrieblichen Systemen erfordern einen Datenzugang in Echtzeit. Oft geht es dabei um die Synchronisierung verschiedenartiger IT-Systeme zur Erhaltung der Datenkonsistenz. Die Plattform bietet Echtzeitzugang zu Datenquellen und ermöglicht es den diesen Dienst in Anspruch nehmenden Anwendungen, ihre Daten über Datendienste in Echtzeit abzurufen. Weiterhin können Anwendungen, die größere Datenmengen auf einmal verschieben oder Synchronisierungen mit externen Planern durchführen möchten, die Stapelverarbeitungsfähigkeiten der Informatica-Plattform nutzen. Bei Datenquellen schließlich, die nur unregelmäßig oder selten geändert werden, oder bei denen sich nur gewisse Datenelemente zeitweise ändern, kann die Informatica-Plattform nur die geänderten Daten ermitteln und liefern. Dadurch verbessern sich Leistung und Durchsatz. IT-Organisationen können erheblich profitieren, wenn sie Umwandlungen und Geschäftslogik nur einmal entwickeln und diese dann für mehrere andere Situationen wiederverwenden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Echtzeit-, Stapelverarbeitungs- oder Change-only-Modus zum Einsatz kommen.

Produktliteratur

PowerCenter Broschüre
SOA White Paper