|
Metadatendienste
Die Plattform von Informatica baut auf einer allgemeinen Grundlage von Metadatendiensten auf. Diese Dienste umfassen die Metadatenverwaltung, Verlaufskontrolle, Änderungsverwaltung, Objektversionierung und Berichterstellung/Analyse. Metadatendienste ermöglichen die durchgehende Einsehbarkeit und Analyse des Datenintegrationszyklus und vereinfachen den Gesamtvorgang der Datenintegration.
Im Gegensatz zu ETL-Technologien mit Codeerstellung, die Transformations- und Schnittstelleninformationen in einem detailliertem und urheberrechtlich geschützten Codeformat speichern, erzeugt die einzigartige, auf Metadaten basierende Plattform von Informatica Transparenz im Datenintegrationsumfeld, die letztendlich für Anwenderunternehmen einen Wertzuwachs bedeutet.
Komponenten und Vorzüge
Metadatenkatalog. Die Informatica-Plattform nutzt ein Metadaten-Repository als Kernstück ihrer Gesamtarchitektur. Metadatendienste, die zusätzlich zu diesem Repository bereitgestellt werden, ermöglichen den Import und die Verwaltung von Metadatenbeständen über den gesamten Datenintegrationszyklus hinweg. Bestände im Metadatenkatalog umfassen Geschäftsrichtlinien, physische Modelle, Beziehungen und alle von Endbenutzern erstellten Metadaten. Das Zusammenführen all dieser Aspekte in einem gemeinsamen Katalog vereinfacht die Analyse und Verwaltung von Daten für Benutzer im gesamten Datenintegrationszyklus.
Dienste zur Metadatenberichterstellung und -analyse. Diese Dienste ermöglichen die unternehmerische oder technologische Analyse des Datenintegrationsumfelds, einschließlich einer Visualisierung in Form von Datenumwandlungsobjekten, Anwendungsstatistiken sowie Daten-, Datenbank- und Berichterstellungsobjekten. Diese Dienste sind webbasiert, was den Aufwand für die Ermittlung von Analysedaten zu bestehenden Metadatenbeständen und ihren Beziehungen vereinfacht. Die Dienste zur Metadatenberichterstellung und -analyse der Informatica-Plattform umfassen:
- Datenverlaufskontrolle. Die Dienste zur Datenverlaufskontrolle verfolgen eine vollständige Datenintegrationslösung vom Datenmodell bis hin zur Nutzung durch Unternehmensendbenutzer. Die Datenverlaufskontrolle unterstützt Benutzer bei Fragen zum Ursprung von Daten und zu den Regeln, die auf die Daten im weiteren Verlauf angewendet werden. Darüber hinaus stellen sie die Einhaltung von Vorgaben sicher, indem sie eine vollständige Übersicht zum Lebenszyklus von Daten bieten.
- Auswirkungsanalyse/Nutzungsortermittlung. Diese Dienste bewerten die Auswirkungen von Änderungen auf das gesamte Datenintegrationsumfeld. Durch die visuelle Kenntzeichnung aller im Unternehmen möglichen Nutzungen eines Metadatenobjekts können Änderungsbestrebungen schnell auf ihre Auswirkungen hin überprüft werden.
- Entwicklung auf Teambasis. Diese Dienste ermöglichen Entwicklerteams das Erstellen und Verwalten verschiedener Versionen von Objekten im Metadaten-Repository. Umfassende Objekt- und Versionsverwaltungsdienste stellen sicher, dass Metadaten im Repository sicher und nachverfolgbar sind, und unterstützen damit den vollständigen Datenintegrationszyklus, mit allen zugehörigen Entwicklungen und Bereitstellungen von Lösungen. Verschiedene Versionen eines Objekts können gepflegt, die Entwicklung eines Objekts überwacht und Änderungen am Objekt rekonstruiert werden. Bereitstellungsgruppen können bestimmte Objektgruppen zwischen Repositorys verschieben, wodurch die Bereitstellung über verschiedene Umgebungen, Standorte und Teams hinweg besser gesteuert und automatisiert werden kann. Die Plattform bietet auch eine Option, mit der Migrationen rückgängig gemacht werden können, wodurch Administratoren die Wiederherstellung früherer Versionen erleichtert wird. Die vereinfachte Steuerung und Automatisierung von Migrationen verringert die Kosten für die Systementwicklung und das Risiko bei der Bereitstellung.
Produktliteratur
PowerCenter Broschüre
|
 |
|