Einsatz branchenführender Technologie zur Identitätsbestimmung in Strafverfolgungsstellen

Strafjustiz-Informationssysteme und Vorstrafenregister

Eine Grundvoraussetzung bei Strafjustiz-Informationssystemen und Vorstrafenregistern ist die Möglichkeit des Findens und Abrufens von Strafregistereinträgen anhand von Identitätsattributen wie Name, Geburtsdatum, Personalausweisnummer bzw. Sozialversicherungsnummer und weiteren unterstützenden Daten wie Tätowierungen, besonderen Kennzeichen und Warnungen. Die Suchvorgänge müssen auch dann durchführbar sein, wenn nur eingeschränkte Daten vorliegen. Unabhängig von der verfügbaren Mischung der Attribute ist das schnelle, zuverlässige Durchsuchen von Identitätsdaten und das genaue Abgleichen und Einstufen der Ergebnisse unverzichtbar für die Sicherheit der Behördenmitarbeiter und der Öffentlichkeit sowie unerlässlich für eine erfolgreiche Durchführung von Hintergrundüberprüfungen.

Namenssuche

Bei Strafverfolgungssystemen ist häufig das Suchen nach Namen von Personen oder Organisationen erforderlich. Die Namen können zu Kriminellen, Verdächtigen, Zeugen, Vermissten, registrierten Straftätern oder Gangs gehören. Unabhängig von Format, Ursprungsland oder Qualität und Vollständigkeit der Daten unterstützt die Identitätsbestimmungslösung von Informatica für Strafverfolgungsstellen sowohl schnelle Online-Anfragen als auch umfassende Abgleiche im Batchverfahren.

Adress- und Standortsuche

Die Qualität und Vollständigkeit von Adressen in Strafverfolgungssystemen kann sehr stark schwanken. Wenn nur eingeschränkte Adressattribute verfügbar sind oder die Datenqualität zweifelhaft ist, muss das System bei einem Suchvorgang dennoch relevante Kandidaten finden. Ein weiteres Problem: Die Adressen in derartigen Systemen sind häufig nicht mit den Adressen in Postreferenzdateien kompatibel. Mit der Identitätsbestimmungslösung von Informatica für Strafverfolgungsstellen ist das erfolgreiche Abrufen, Abgleichen und Einstufen geeigneter Kandidaten auch dann möglich, wenn Adressen unformatiert, unbereinigt, unvollständig oder postalisch ungültig sind.

Systeme für Geheimdienstinformationen und Fallmanagement

Damit die notwendigen Informationen für die Falluntersuchung und -verwaltung bereitgestellt werden können, müssen Geheimdienstsysteme die Möglichkeit bieten, Beziehungen zwischen verschiedenen Elementen und Identifizierungsattributen (wie etwa Namen, Adressen, Standorten, Gangnamen, Telefonnummern oder Fahrzeugidentifikationsnummern) zu indizieren, zu suchen und darzustellen. Mit der Identitätsbestimmungslösung von Informatica für Strafverfolgungsstellen sind bei allen Arten von Benennungsdaten intelligente Indizierungen, Suchvorgänge und Abgleiche durchführbar. Im Batchverfahren kann die Software verwendet werden, um Gruppierungen und Verknüpfungen zwischen Identitäten in einer oder mehreren Dateien zu erkennen und zu melden. Die Ergebnisse lassen sich zur visuellen Analyse in das von der jeweiligen Organisation verwendete Programm einspeisen.

Gestohlenes Eigentum

Bei Namen und Beschreibungen von gestohlenen Gegenständen kommen häufig erhebliche Variationen vor – Synonyme, Abkürzungen und Fehler bei der Wortreihenfolge sind nicht selten. Die Identitätsbestimmungslösung von Informatica für Strafverfolgungsstellen bietet erweiterte Indizierungsmöglichkeiten, flexible Suchstrategien und anpassbare Regelsätze für Populationen. Die Suche in Datenbanken für gestohlene Gegenstände ist damit einfacher denn je.

Datenkonsolidierung bzw. -verknüpfung zwischen Gerichtsbarkeiten

Die verschiedenartigen Daten, die in ein Data Warehouse oder integriertes Repository geladen wurden, müssen zunächst abgeglichen und entweder zusammengeführt oder verknüpft werden. Die Identitätsbestimmungslösung von Informatica für Strafverfolgungsstellen führt einen zuverlässigen Abgleich für große Datenmengen durch und stellt trotz unterschiedlicher Datenformate und schwankender Datenqualität bzw. Datenvollständigkeit eine zuverlässige konsolidierte Datenübersicht bereit, die unmittelbar durchsucht werden kann.