Datenintegrationslösungen im Bereich Life Sciences
Integration heterogener Systeme zur Verwaltung des Informationsrisikos
Geistiges Eigentum ist das wertvollste Vermögen von Firmen in der Life-Sciences-Branche - und dessen möglicher Missbrauch ihr größtes Risiko. Faktoren, die für eine Verwaltung des Informationsrisikos sprechen, sind die Vermeidung von Betrug und die Verringerung der Kosten, die beim Einsatz in einer stark regulierten Umgebung entstehen. Heutzutage birgt aber eine mögliche Nichtbefolgung behördlicher Bestimmungen ein noch höheres Risiko, z.B. die Datenschutzgesetzgebungen in Europa, Sarbanes Oxley in den USA sowie branchenspezifische Bestimmungen, beispielsweise von Seiten der amerikanischen Arzneimittel-Zulassungsbehörde oder der entsprechenden EU-Einrichtungen.
In allen diesen Vorschriften wird verlangt, dass die Unternehmen die Genauigkeit und Echtheit ihrer Daten belegen und nachweisen, woher die Daten stammen und auf welchen Informationen die Schlussfolgerungen beruhen. Je müheloser ein Life-Sciences-Unternehmen im Falle gerichtlicher Schritte oder einer behördlichen Anfrage Informationen über die Einhaltung aller Verpflichtungen liefern kann, umso besser stehen seine Chancen, als konform zu gelten und weiteren Untersuchungen oder einem Gerichtsverfahren zu entgehen. Doch nur wenige Life-Sciences-Unternehmen kennen ihren Daten-Content. Das macht es ihnen praktisch unmöglich, die geforderten Daten vorzulegen oder gar die Herkunft der Daten zu belegen, um damit deren Authentizität zu dokumentieren.
Leichtere Einhaltung behördlicher Vorgaben
In der Life-Sciences-Branche hat man es mit vielen unterschiedlichen Arten von Daten zu tun, vom Knowledge Management über Datenbanksysteme bis zu Fachanwendungen für Informatik und Sequenzierung, von der Proteomik über Computational Chemistry bis zur Datenvisualisierung. Viele der Daten stammen aus unternehmensfremden Quellen und liegen meist in heterogenen, oft geschützten Formaten vor, was ihre gemeinsame Nutzung nicht eben erleichtert. Um den Nachweis über die Einhaltung behördlicher Vorgaben zu führen, muss man die Daten rasch verstehen und von disparaten Systemen in einer einzigen Unternehmensressource integrieren können.
Informatica bietet eine flexible und effiziente Datenintegrationsplattform auf der Grundlage einer serviceorientierten Architektur, die flexibel ist und sich mühelos mit intelligenten geteilten Datendiensten einsetzen lässt, um Datensilos zu beseitigen und die Integrationsbemühungen zu vereinfachen. Mit Hilfe der Informatica-Plattform können Life-Sciences-Unternehmen die Compliance-Aufgaben lösen, weil sie folgende Möglichkeiten haben:
- Schnelle Erfassung von Art und Inhalt der Daten. Dank der umfassenden Kennzeichnungs-Eigenschaft von Metadaten, worüber die Informatica-Produkte verfügen, können Life-Sciences-Unternehmen Art und Typ von gespeicherten unternehmens- und fachbezogenen Daten, ihre Herkunft und Verwendung erkennen.
- Einrichtung einer einzigen, zuverlässigen Datenquelle. Die Informatica-Plattform erlaubt Life-Sciences-Unternehmen, ein Data Warehouse anzulegen, das eine Kopie der Informationen aus ihren betrieblichen IT-Systemen extrahieren und in einem Data Repository zusammenfassen kann, welches alle unterschiedlichen Informationstypen unabhängig von ihrer Herkunft in einem gemeinsamen Format bereithält. Damit erhält man eine einzige, zuverlässige Informationsquelle zum Einsatz in beliebigen BI- oder Analyse-Anwendungen.
- Rascher Datenzugriff. Mit der Informatica-Plattform können Datenobjekte, einschließlich Metadaten, geschaffen werden. Sie ermöglicht, dass Informationen im sinnvollen Format gespeichert werden und man rasch auf sie zugreifen kann, so dass die Life-Sciences-Unternehmen die unter dem Compliance-Gesichtspunkt nötigen Einblicke erhalten. Die Informatica-Software erlaubt außerdem die Wiederverwendung von Datenobjekten, so dass ein Unternehmen bestehende Architekturen, Datendienste und Objekte ohne großen Zeit- oder Kostenaufwand für neue Projekte optimieren oder erneut einsetzen kann.
Die Vorteile der Informatica-Plattform reichen über die behördliche Compliance hinaus. Die Life-Sciences-Unternehmen können mit der Plattform auch folgende Ziele erreichen:
- Größere Effizienz in klinischen Versuchen durch Datensicherheit und Wissenstransfer.
- Bessere Überwachung der Lieferkette durch ein eindeutigeres Abbild der Nachfrage und eine strengere Kontrolle der Lager- und Transportkosten.
- Möglichkeit der Überprüfung der Lieferkette, um besser auf behördliche Warnungen oder Rückrufaktionen zu reagieren.
- Gewährleistung, dass die Kunden das Arzneimittel so erhalten, wie es das Werk verlassen hat.

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