L’Oréal
Informatica PowerCenter hilft L’Oréal, seine weltweite Richtlinie im Personalwesen zu verfolgen
„Mit seinen SAP-Konnektoren hilft PowerCenter, verlässliche Daten für den Personalbereich von L’Oréal zu produzieren, sei es für die Sozialbilanz in Frankreich oder für zahlreiche Kennzahlen, mit denen die Personalabteilungen ihr Tagesgeschäft betreiben. Der Übergang auf die 64 Bit Version wird eine Verringerung der Abwicklungszeiten zur Folge haben. Dies ist von essentieller Bedeutung für die Bereitstellung von Daten innerhalb einer Gruppe, die auf fünf Kontinenten operiert.“
— Philippe Bot, Leiter unternehmensweite Informationssysteme Personalwesen, Office of Human Relations, L’Oréal
HERAUSFORDERUNG Implementierung einer standardisierten, weltweiten Dateninfrastruktur, um die Migration von J.D. Edwards und Legacy-Systemen auf eine einzige SAP R/3-Instanz zu ermöglichen und Datensynchronisation in Batch und Echtzeit über 150 Systemschnittstellen anzubieten.
- Implementierung und Bereitstellung von Inhalten für ein internationales Berichtssystem,
speziell für das Personalwesen
- Konsolidierung der Daten aus dem Personalbereich zur Erstellung einer Sozialbilanz und des Berichts für nachhaltige Entwicklung
- Bereitstellung von Statistiken für den Personalbereich sowie Überwachung und Steuerung von Kennzahlen für Personalrichtlinien
Informatica-Lösung
Vorteile
- Beseitigung von händischer Programmierung und Verringerung des Wartungsaufwands zugunsten kreativer Aufgaben
- Autonomie bei der Erzeugung von Datenflüssen und der Abwicklung, um besser auf die Anforderungen der Anwender reagieren zu können
- Verbesserte Leistung dank Umstieg auf die 64-Bit-Version von PowerCenter, verbunden
mit einer deutlichen Verkürzung von Batch- Prozessen
Auf einen Blick
- Datenintegration: Informatica
- Quellen: zahlreiche SAP-Instanzen
- Ziel: SQL-Datenbank
- Berichte: Business Objects
Als weltweite Nummer eins unter den Kosmetikfirmen mit Produkten, die in130 Ländern vertrieben werden, hat L’Oréal über 52.000 Mitarbeiter weltweit und berichtete in 2005 einen konsolidierten Umsatz von 14,553 Milliarden Euro. An der Spitze eines beeindruckenden Portfolios an Markennamen in fünf Hauptgeschäftszweigen – Haarpflege, Farbe, Hautpflege, Makeup und Parfüm – hat die Gruppe lange Zeit auf Innovation gesetzt, um ihre führende Rolle zu festigen. Zusätzlich zu massiven Investitionen in Forschung und Entwicklung, die sich allein 2005 in 529 neu eingereichten Patenten widerspiegeln, haben die Innovationen im Management und Personalwesen die Gruppe seit vielen Jahren zu einem der beliebtesten Arbeitgeber am Markt gemacht, speziell bei jungen Hochschulabsolventen.
Die Ausgangslage
Die globale Entwicklung von L’Oréal wird begleitet von einer starken Struktur des Personalbereiches und der Informationssysteme, die diesen Bereich unterstützen. Um Sozialdaten besser überwachen und ihre Personalrichtlinie einhalten zu können, hat die Gruppe im Jahr 1999 eine Lösung für Berichte und zur Entscheidungsunterstützung für die Personalabteilung eingeführt. Eines der ersten Ziele des Projektes war, die Veröffentlichung der Sozialbilanz für die verschiedenen Unternehmen der Gruppe in Frankreich zu erleichtern und zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang wurde ein einzelnes Data Warehouse eingerichtet, das durch PowerCenter befüllt wurde. Für die Erstellung von Reports durch die Anwender wurde Business Objects in Betrieb genommen.
Innerhalb einer Gruppe mit Personalabteilungen in 60 Ländern und einer gemeinsam genutzten Datenbank für Einstellungen, Trainings und die Überwachung von beruflichen Entwicklungen, gesellte sich zu dem ersten Ziel schnell eine internationale Dimension. Es war notwendig, detaillierte Analysen über Trends im Personalwesen anzustellen und quantifizierte Informationen für den Jahresbericht und den Bericht über nachhaltige Entwicklungen zu produzieren.
PowerCenter für den Zugriff auf SAP-Quellen ausgewählt Die Datenintegrationslösung PowerCenter von Informatica war in der Hauptsache aus einem Grund ausgewählt worden: ihre nativen Konnektoren für SAP, die vorrangige Quelle von Personaldaten, ermöglicht, Daten aus verschiedenen SAP-Instanzen der Gruppe zu entnehmen, umzuwandeln und in eine neue SQL-Datenbank zu laden.
„Da wir nach einem Höchstmaß an Autonomie und Reaktionsfähigkeit suchten, um die Anforderungen der Anwender zu erfüllen, war letztlich auch der intuitive Aspekt bei PowerCenter ein entscheidendes Element“, ergänzt Isabelle d’Alberto, projektleitende Managerin des Reportings innerhalb der Personalabteilung. „Nach viertägigem Training und mit der Hilfe von Informatica in der Installationsphase, waren wir in der Lage, in die Implementierungsphase einzutreten und damit zu beginnen, PowerCenter für die Entwicklung erster Datenflüsse zu nutzen.“
Neue Projekte statt Wartung Seit dem Jahr 2001 ist PowerCenter sowohl national als auch international ein unverzichtbares Instrument zur Entscheidungsfindung. Die Lösung dient zur Erstellung der Zahlen in der Sozialbilanz, den Teil des Berichts für nachhaltige Entwicklungen im Personalwesen, der sich mit Einstellungen, Trainings, beruflicher Entwicklung u.s.w. befasst. Für die Projektleiter der Personalabteilung ist PowerCenter mittlerweile ein Werkzeug in ihrem Berufsalltag. „Der gegebene Rahmen ist gelinde gesagt nicht statisch“, merkt Annelise Soyer, eine Personalmanagerin, an. „Jeden Tag verlangen unsere Gesprächspartner Änderungen oder die Erstellung neuer Messzahlen. PowerCenter erleichtert und beschleunigt die Entwicklung von Datenflüssen, die in die Berichte von Business Objects einfließen, erheblich. Seine Flexibilität ermöglicht eine echte Aktualisierbarkeit unserer Statistiken und macht Zeit frei für andere Aufgaben.“ Zurzeit verwaltet die Personalabteilung rund 340 Berichte für Frankreich und 100 für die internationalen Abteilungen. Hinzu kommen Ad-hoc-Berichte, die von Business-Objects- Anwendern angefragt werden.
Übergang auf 64-Bit- Technologie für bessere Leistungswerte Während bestimmte Kennzahlen auf einer wöchentlichen oder gar monatlichen Basis berechnet werden, werden die meisten davon doch täglich aktualisiert. Die Aktualisierung, die nachts im Batch-Modus erfolgt, nimmt derzeit sieben Stunden an sechs von sieben Wochentagen in Anspruch. „Praktisch bedeutet dies, dass die Abwicklung um zehn Uhr morgens Shanghai-Zeit beendet ist und dass wir Ressourcen in einer Art und Weise verbrauchen, die internationale Anwender benachteiligen kann. Um die Berechnungszeiten zu verringern, haben wir beschlossen, Anfang 2007 auf die 64-Bit- Version von PowerCenter zu wechseln, auf einer Fujitsu Siemens Itanium Plattform. Von diesem Wechsel erwarten wir eine Reduzierung um mindestens zwei Stunden bei den nächtlichen Abläufen, mit dem Wissen, dass wir nicht mehr länger mit Speicherbeschränkungen zu kämpfen haben werden.“
Weitere Änderungen sind geplant, beispielsweise die Einrichtung der Version 8.1 von PowerCenter, die eine verbesserte Java-Unterstützung und eine Aktualisierung der Reporting- Kapazitäten für Business Objects bietet. „Im Personalbereich ist die Herausforderung nicht das Management in Bezug auf das Volumen, sondern die Komplexität und Sensibilität der Daten. In fünf Jahren intensiver Nutzung hatten wir mit PowerCenter niemals einen Systemstillstand und wir wissen, dass wir über ein Werkzeug verfügen, das uns mit zeitgerechten, zuverlässigen und nachprüfbaren Daten versorgt. Die erwarteten Vorteile des Wechsels in Bezug auf die Version und den Umstieg auf 64-Bit wird unseren Return on Investment (ROI) konsolidieren. Trotz des erweiterten Umfangs der Lösung und der wachsenden Anforderungen wird der Personalstamm bei den unternehmensweiten Informationssystemen für das Personalwesen Ende 2006 genauso groß sein wie 2001.“
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